X
Newsletter
X
X
Login
Passwort vergessen?


Konto erstellen
Anzeige

Chips

Chips und Wein - das lass sein. Und das sollte nicht nur für den Verzehr von arg salzigen Knabber-Kalorienbomben zum Wein gelten, sondern auch für den Einsatz von Holzchips bei der Rotweinbereitung. Holzchips werden bei Massenweinen einfach in die großen Lagertanks gekippt, um den beliebten "Barrique-Geschmack" zu simulieren. Das bringt vor allem Kostenvorteile. Denn ein neues Barrique-Fass, das die Eichen- und Röstnoten an darin gelagerten Wein abgibt, fasst 225 Liter und kostet bis zu 1000 Euro. Holzchips schlagen dagegen nur mit Centbruchteilen zu Buche. Der Einsatz von Holzchips ist in fast allen weinproduzierenden Ländern zugelassen und muss auch nicht auf dem Etikett angegeben werden. In Deutschland ist er allerdings bei Prädikatsweinen und in den Richtlinien einiger Anbauverbände untersagt. Und die Weine dürfen natürlich auch nicht die prestigeträchtige Bezeichnung "im Barrique gereift" auf dem Etikett tragen. Aber wer will das immer so genau kontrollieren?

Aktuelle Weinempfehlungen