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Eiswein

Eine der vielen interessanten süßen Spezialitäten, die in den nördlichen Weinbaugebieten in manchen Jahren - abhängig vom Wetter - entstehen können. Laut deutschem Weingesetz darf die Außentemperatur bei der Lese maximal minus 7 Grad betragen - je kälter desto besser. Die Weine werden sofort schonend gepresst, das gefrorene Wasser verbleibt als Eis im Kelter und nur der hochkonzentrierte und sehr zuckerhaltige Saft wird vergoren. Konkret: Die Trauben müssen bei diesen Temperaturen umgehend noch in gefrorenem Zustand langsam gepresst werden. Nur so ist gewährleistet, dass das Eis mit dem Trester abgeschieden wird und nicht in den Most gerät. Mit diesem Stoff tun sich Hefen ziemlich schwer, deswegen endet die Gärung in der Regel bei recht niedrigen Alkoholwerten um die 7-8 Prozent. Botrytis ist beim Eiswein nicht erwünscht, dafür aber eine stabile Säure. Eisweine sind praktisch unbegrenzt haltbar und bessere Exemplare können nahezu unbeschreiblich lecker schmecken.

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