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Carmenère

Ein echter Auswanderer. Nach der Reblauskatastrophe verlor die ursprünglich im Bordelais beheimatete Sorte in Frankreich weitgehend ihre Bedeutung. Dafür avancierte sie in Chile seit Mitte des Jahrhunderts zum heimlichen Superstar. Heimlich, weil man die dort weit verbreiteten Carmenère-Reben lange Zeit für eine Spielart des Merlot hielt. Erst seit 1996 werden offiziell sortenreine Weine aus dieser Rebsorte abgefüllt. Die Weine sind relativ schwer, aber recht tanninarm, was sie auch jung trinkbar macht. Oft weisen sie Aromen von roten Beeren auf, was bei übermäßigem Einsatz von Holzfässern aber auch ein wenig klebrig wirken kann. Doch als frischer, fruchtiger Rotwein durchaus trinkbar.