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Dornfelder

Eines der großen Missverständnisse der jüngeren deutschen Weingeschichte. Die in Weinsberg entwickelte und 1979 zugelassene Kreuzung aus Heroldsrebe und Helfensteiner sollte ursprünglich nur als Deckrotwein zur Farbaufbesserung von Portugieser, Spätburgunder & Co verwendet werden. Als dann in den 1980er ein ungeahnter Rotweinboom in Deutschland ausbrach, kamen immer mehr Winzer auf die Idee, Dornfelder sortenrein als Tischwein anzubieten, und das mit großem Erfolg. Die Sorte stellt wenig Ansprüche an Böden und Klima und kann enorme Erträge bringen. Entsprechend flach und nichtssagend schmeckt er in der Regel. Einigen Winzern besonders in der Pfalz ist es jedoch gelungen, auch aus Dornfelder ganz ansprechende Weine zu erzeugen, die dann feine Süß- und Sauerkirscharomen oder auch ein wenig Holunder aufweisen. Mittlerweile ist der Anbau dieser nur in Deutschland verbreiteten Sorte wieder rückläufig.

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