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Weinpaket | Der große Kleinmann

Gott sei Tank: Mathias Kleinmann.
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Entdeckung! Der Captain trank hinter den sieben Bergen der Südpfalz die wunderbaren Weine von Mathias Kleinmann und schnürte daraus ein Paket, das ihr → hier bestellen könnt.

Wenn Mathias Kleinmann über seine Arbeit spricht, kommt das Wort Herzblut so oft vor, dass man irgendwann gar nicht mehr anders kann als überall Blut zu sehen, das dringend weggespült werden muss. Gottseidank gibt es bei Winzern jede Menge Wein zum innerlich Saubermachen.

Manche Entdeckungen macht der Captain auf Umwegen. Als er vor einiger Zeit im Erzgebirge irgendwo zwischen Dresden und der Staatsgrenze im urigen Gourmet-Wirtshaus „Kleines Vorwerk“ sein Messer in das butterweiche Filet von einem nebenan gezüchteten Hochlandrind senkte und nach genussvollem Verzehr zum Weinglas griff, mit dem Inhalt den Mundraum füllte und diesen hin und herrollte, hielt er inne. Was war denn das?

Heute lacht der Captain über sein Staunen damals. Das war ein großer Kleinmann, den er da im Glas hatte. Genauer gesagt. Mathias Kleinmanns Chardonnay Spätlese aus der Lage Birkweiler Kastanienbusch: In der Nase goldene Aromen von reifer Birne, Banane, Ananas und ein bisschen Karamell. Im Mund aufregend kräutrig, salzig und luxuriös, dabei glockenklar und irre süffig. Die Frucht (undefiniert, aber goldgelb) rollt wie eine herbe Saftkugel durch den Mund, bis sie zerplatzt und ein heller Strahl sich in den Rachen ergießt. Mathias Kleinmann legte den vergorenen Most seiner Chardonnay-Spätlese jeweils hälftig in den Stahltank und ins medium getoastete neue Tonneau (500-Liter-Fass) aus feinporiger Allier-Eiche, um einerseits Frische und andererseits Körper einzubringen.

Was für ein rundum glücklich machender Wein! Diesen Chardonnay und fünf weitere Weine vom Weingut Ökonomierat Kleinmann in der Südpfalz packten der Captain und Winzer Mathias Kleinmann in ein Paket, das ab sofort und inklusive einer mildwürzigen Hausmacher-Salami von Kleinmanns Lieblingsmetzger Alexander Weisbrod für nicht mal 50 Euro käuflich zu erwerben ist. Ihr müsst nur hier auf das Bild klicken:

Kleinmann-Weine zeichnen sich durch enorme Saftigkeit, weiche Textur und großen Trinkfluss aus. Der Captain hat sie alle durchprobiert und aus den oberen Qualitäten ein Paket zusammengestellt, das mit einem beeindruckenden Preis-Leistungs-Verhältnis aufwarten kann. So viel guter Wein für weniger als 50 Euro gibt es selten.

Und das sind Wurst und Weine, alles vom Captain sorgfältig verkostet und liebevoll beschrieben:

Hausmacher-Salami von Metzger Alexander Weisbrod aus Landau. Mathias Kleinmanns Lieblingswurst. Der Captain hat auch diese mildwürzige Bio-Beigabe aus seinem Weinpaket sorgfältig verkostet. Klick auf das Bild:

Perlwein Early Bird Secco Rosé. Wilde Erdbeeren, etwas Himbeere, leichter Anflug von Kirsche und Reneklode. Der ideale Aperitiv, bevor es bei Tisch so richtig zur Sache geht.

Grauburgunder Birkweiler Rosenberg. Butterweich, viel Apfel, aber auch Birne und ein Hauch Nussigkeit. Dann Schmelz, Kräuter und auffällige Klarheit. Ein schöner Entspannunsgwein.

Riesling Birkweiler Kastanienbusch. Weiche Säure, großer Trinkfluss, am Gaumen viel Grapefruitfleisch und etwas Weihrauch. Schöner Nachdenkwein.

Weißburgunder Birkweiler Rosenberg. Kräutrig, saftig und mit feinem Schmelz nach gelbem Apfel, Mandarine, Grapefruit. Meisterhafte Frucht-Säure-Balance, dabei leichtgewichtig und voller Würze. Ein Esswein par excellence, der zu vielen Speisen passt.

Muschelkalk Weißburgunder Birkweiler Mandelberg. Raumgreifend, saftig und mit delikater Frucht, die von zarter Säure und feinen Bitternoten umgrenzt ist. Sehr schöner Festtagswein.

Chardonnay Birkweiler Kastanienbusch Spätlese. Aufregend kräutrig, salzig und luxuriös, dabei glockenklar und irre süffig. Die Frucht (undefiniert, aber goldgelb) rollt wie eine herbe Saftkugel durch den Mund, bis sie zerplatzt und ein heller Strahl sich in den Rachen ergießt. Ein Wein für das Christkind.

Erst wenn der zwei Meter große Kleinmann durch sein verwinkeltes Weingut führt, das sich quer durch die historische Mitte von Birkweiler schlängelt, versteht man das Prinzip, das den Winzer antreibt – von seinen Hängen bis in den engen Keller. Da drängen sich Kessel neben Kessel und Holzfass auf Holzfass kleine und mittelgroße Gebinde, als würde hier ein Apotheker geheimnisvolle Tinkturen bereiten. Und so ähnlich ist es auch. Kleinmann geht gerne ins Detail, kitzelt aus der kleinsten Parzelle raus, was in ihr steckt.

Hier erklärt Mathias Kleinmann dem Captain seine Lagen:

Kleinmanns Rebstöcke wurzeln in berühmten Premiumlagen: Kastanienbusch, Mandelberg, Rosenberg. Andere Winzer mit klingenden Namen holen ihre Trauben von hier: Ökonomierat Rebholz und Dr. Wehrheim zum Beispiel. Zwei ganz große Erzeuger charaktervoller Weine. Jeder auf seine Art besonders. Über lange Zeit machte sich Kleinmann klein neben diesen Monumenten der Önologie, obwohl auch er Beachtliches auf Flaschen füllt. Wozu auf dicke Hose machen? Das Geschäft läuft auch ohne PR. Doch als der Captain kam und zu Kleinmann sagte, lass uns ein Paket schnüren, das nicht viel kostet und alle sprachlos macht, dachte der: wieso nicht?

2002 übernimmt Mathias in vierter Generation das Weingut, das einst Urgroßvater Johannes Kleinmann gründete. Für seine Verdienste um den Weinbau wurde er vom bayrischen Mutterstaat mit dem pompösen Titel Ökonomierat dekoriert. Gebührenfrei, betont Mathias, der sich in der Vinothek des Hauses neben das Ölgemälde seines Vorfahren stellt und alle Zweifel ausräumt, dass die beiden nicht aus demselben Holz geschnitzt sein könnten. In Italien, Frankreich und Südafrika sammelte der Winzersohn Erfahrungen und entwickelte dort seine Leidenschaft für den internationalen Weinstil. Die heimatliche Scholle kam ihm dabei entgegen. Denn die karge und in der Kernzone hügelige Südpfalz ist eher Burgunderland. Birkweiler im oberen Teil der Südpfalz mit seinen mehrheitlich südlich bis südöstlich ausgerichteten Lagen und Böden mit niederen pH-Werten bringt schlanke Tropfen mit Textur und eleganter Fülle hervor. Bei entsprechender Winzerkunst, wohlgemerkt.

Gemeinsam mit Ehefrau Edith und den beiden Jungwinzern Julia Stiess und Sven Grünenwald (Foto unten) lenkt Kleinmann seinen Betrieb durch die Aufs und Abs des Marktes und hält sich dabei stabil im Wind. Das liegt sicher auch am atemberaubenden Preis-Leistungsverhältnis des Hauses. Kleinmann: Wir sind halt günstiger, aber das Konzept geht auf. Was in Mathias Kleinmanns Weinen von der Basis bis an die Spitze auffällt, ist diese gebirgsbachfrische Klarheit im Ausruck. Kerzengerade steht jeder Schluck im Mund. Wie macht er das? Der Qualitätsfanatiker selektiert konsequent und duldet ausschließlich die gesündesten Trauben. Nur der Vorlauf (jener Teil des Mosts, der durch das Eigengewicht der Trauben aus der Presse rinnt) wird zu solchen Weinen verarbeitet, die im Paket des Captain stecken. Der andere Teil landet später in Literflaschen, die für 5,50 Euro weggehen, aber mit nichts vergleichbar sind, was zum selben Preis im Handel steht. Dort ist Kleinmann sowieso ein Unbekannter. 80% der Produktion geht an langjährige Privatkunden, der Rest in die gehobene Gastronomie Zum Beispiel ins Hotel-Restaurant Krone in Herxheim.

Der baumlange Kleinmann ist dort verwurzelt, wo er steht. Das merkt man besonders, wenn er im Weinberg spricht und sich nicht von der Stelle rührt. Dann schwärmt er von der Südpfalz und dem Leben hier. Zwischen seinen Rebstöcken.

Hier nochmal der → Link zum Bestellen.

 


Datum: 15.11.2019 (Update 17.11.2019)
 

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