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Ich war die Weinkönigin 1974

Das waren Zeiten...
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Doris Emmerich-Koebernik von der Nahe reiste als Deutsche Weinkönigin 1974 in die Sowjetunion und wurde abgehört. Ansonsten hat sich seit damals nicht viel geändert, sagt die Winzerin.
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Seit zwei Generationen haben im Weingut Emmerich Köbernik an der Nahe die Frauen das Sagen. Zunächst Doris, die 1981 ihren Ernst-Günther Koebernik heiratete und seit ein paar Jahren Tochter Christiane, die nach der Weinlese ihre Jagdwaffen packt und auf die Pirsch geht. Oder ein schweres Motorrad besteigt.

Als der Captain in der schicken Vinothek des Weinguts zu Besuch war, gefiel ihm ein selbstbewusster Wein ganz besonders gut. Es war der leicht dominante Riesling aus der Ortslage Kirchberg: In der Nase enorm schmelzig. Ganz viel Aprikose, Honig, Mineralik. Im Mund irre fruchtig. Ich schmecke wieder Aprikose, Stachelbeere, grünen Apfel, Limette. Die straffe und gut eingebundene Säure wirkt wie ein Klaps auf den Po. Am Gaumen vornehm, im Abgang pfeffrig. Ein eigenständiger und glockenklarer Wein.

Um neue Zielgruppen zu erreichen, verlässt sich Christiane aber nicht auf die bewährten Produkte des Hauses, sondern wagt Neues. Die „Bock auf Wein“-Line von Emmerich-Koebernik ist ihre Kreation. Unkomplizierte und günstige Partyweine, die in der Kölner Kneipenszene weggehen wie nix. Hier im Video erklärt Christiane Koebernik das Prinzip dieser Weine:

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Seit zwei Generationen haben im Weingut Emmerich Köbernik an der Nahe die Frauen das Sagen. Zunächst Doris, die 1981 ihren Ernst-Günther Koebernik heiratete und seit ein paar Jahren Tochter Christiane, die nach der Weinlese ihre Jagdwaffen packt und auf die Pirsch geht. Oder ein schweres Motorrad besteigt.

Als der Captain in der schicken Vinothek des Weinguts zu Besuch war, gefiel ihm ein selbstbewusster Wein ganz besonders gut. Es war der leicht dominante Riesling aus der Ortslage Kirchberg: In der Nase enorm schmelzig. Ganz viel Aprikose, Honig, Mineralik. Im Mund irre fruchtig. Ich schmecke wieder Aprikose, Stachelbeere, grünen Apfel, Limette. Die straffe und gut eingebundene Säure wirkt wie ein Klaps auf den Po. Am Gaumen vornehm, im Abgang pfeffrig. Ein eigenständiger und glockenklarer Wein.

Um neue Zielgruppen zu erreichen, verlässt sich Christiane aber nicht auf die bewährten Produkte des Hauses, sondern wagt Neues. Die „Bock auf Wein“-Line von Emmerich-Koebernik ist ihre Kreation. Unkomplizierte und günstige Partyweine, die in der Kölner Kneipenszene weggehen wie nix. Hier im Video erklärt Christiane Koebernik das Prinzip dieser Weine:

Waldböckelheim liegt nördlich der Nahe im rheinischen Schiefergerbirge. Der Ort ist umgeben von drei erloschenen Vulkanen. Seit Jahrhunderten kelterten die Emmerichs und dann die Emmerich-Koeberniks hier Wein. Und wenn dann eine aus der Familie zur Weinkönigin gewählt wird, ist das eine ganz besondere Ehre. Das ist bis heute in allen Anbaugebieten gleich.

Doris Emmerich-Koebernik bereiste als Deutsche Weinkönigin Europa und repräsentierte die deutsche Weinwirtschaft. Wenn sie heute die Wahl der Weinkönigin verfolgt und hört was so eine Monarchin leisten muss, sagt Doris: Da hat sich seit meiner Zeit nicht viel geändert.

Hör dir im Podcast des Captain an, was Doris Emmerich-Koebernik von früher erzählt und warum sie von einem männlichen Weinmonarchen gar nichts hält. Dieses Argument ist übrigens das beste zu diesem Thema, das der Captain kennt.

 


Datum: 23.9.2019
 

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