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Reblaus

Das kleine Insekt ist kaum groß genug, um es mit dem bloßen Auge wahrzunehmen, befällt die Wurzel der Rebe und pflanzt sich in der Rinde und auf der Blattunterseite fort. Im 19. Jahrhundert befiel sie Weinreben in ganz Europa und vernichtete den Großteil der Weinberge. Die Not der Winzer und Weingenießer war so groß, dass sich die Reblaus tief in das Geschichtsbewusstsein einnisten konnte. Sogar in Gedichte, Filme und Lieder - wie dem Wienerlied "Die Reblaus" - hat sie es geschafft. Zum Glück erkannte man in ihrer ursprünglichen Heimat Nordamerika, dass die Rebstöcke dort resistent gegen das gefräßige Insekt sind und rettete 40% des europäischen Weinbestands mittels → Aupfropfen der Reben. Die Reblaus ist in Europa keineswegs ausgerottet. Immer wieder gibt es Meldungen über befallene Rebstöcke, auch in Deutschland. Experten fürchten, dass der Klimawandel die Ausbreitung des Schädlings begünstigt.

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