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Was tut man gegen einen Rotweinfleck?

Oje.
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Jedem von uns ist es schon mal passiert: Glas umgekippt, der edle Tropfen auf dem Lieblings-Hemd. Was tut man gegen Rotweinflecken? Weintester Patrick Hemminger kennt einen Trick.
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Meine Waschmaschine hat ein 15-Minuten-Schnellprogramm. Da kommt alles rein, was mit bestimmten Lebensmitteln in Kontakt kommt: Olivenöl, Granatapfelkerne, Balsamico und eben auch Rotwein. Nach einer Viertelstunde kommt die Klamotte wieder sauber wie in der Werbung ans Tageslicht. Aber manchmal ist die nächste Waschmaschine in weiter Ferne, oder der Rotwein ist aufs Sofa gekippt und das passt nun mal nicht in die Trommel. Deshalb folgt jetzt ein Tipp, der das Schlimmste zu verhindern hilft:

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Übergieße den Rotweinfleck mit einem Schuss Weißwein. Ja, dieser Trick hilft. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Sogar bei älteren, eingetrockneten Rotweinflecken. Die Säure im Weißwein ist schuld. Genau genommen entfernt sie nicht den Rotweinfleck, sondern nur seine Farbstoffe. Sie werden neutralisiert. Es entsteht ein durchsichtiger Ersatzfleck, den man nicht sieht. Später, beim Reinigen in der Waschmaschine, wird dieser Fleck restlos entfernt. Tupfe den frischen Rotweinfleck ab und schütte Weißwein nur auf die betroffene Stelle. Wenn der Trick funktioniert, tupfe die Feuchtigkeit wieder ab. Je mehr Säure der verwendete Weißwein enthält, desto besser. Trockener Riesling ist sicherlich eine gute Wahl. Die Wirksamkeit dieses Tricks bestätigt sogar der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Am besten hilft jedoch nur eins: nicht kleckern. Sondern trinken. Oder auf Weißwein umsteigen. Der macht keine fiesen Flecken.

 


Datum: 26.12.2019
 

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