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Soll ich meinen Wein online verkaufen?

Das ist guter Sekt, der Käufer sucht.
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Der Captain weiß, dass hier viele Weinhändler und Winzer mitlesen. Mancher überlegt, ob er einen eigenen Inernet-Shop aufmacht. Hier steht, was man dabei beachten muss.
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Wer seinen eigenen Online-Shop betreibt, ist unabhängig von Verkaufsplattformen wie Amazon oder speziellen Marktplätzen für Wein. Man kümmert sich selbst um die Organisation und spart damit zusätzliche Kosten für Gebühren und Provisionen für Verkäufe.

Also einfach mal einen Online-Shop hochziehen?

Damit stehen die meisten vor einer großen Herausforderung, vor allem online-unerfahrenere Händler und Winzer. Nur mit dem Shop online gehen, damit ist es nämlich nicht getan. Es gilt, diesen zu pflegen, um langfristig erfolgreiche Verkäufe zu generieren. Kunden müssen zufrieden gestellt werden, wenn man seinen Absatz steigern möchte.

Ist der Shop übersichtlich gestaltet?

Es gibt bereits einen Online-Shop zum Weingut? Umso besser! Aber wird dieser auch gefunden und entsprechend von Kunden genutzt? Am besten, man schaut sich seinen bestehenden Shop aus der Perspektive eines Kunden an, der zum ersten Mal auf die Seite kommt und stellt sich folgende Fragen:

  • Ist der Shop leicht im Netz zu finden? Wenn Kunden bei Google nach dem Weinhandel suchen, gelangen sie dann schnell auf die Homepage?
  • Finden sich Kunden auf der Seite zurecht? Sind alle Produkte übersichtlich dargestellt? Werden sie unkompliziert durch den Bestellvorgang geführt?
  • Gibt es eine funktionierende Suchfunktion, mit welcher sie gezielt nach bestimmten Weinsorten, Preisklassen etc. suchen können?
  • Sind alle benötigten Infos wie beispielsweise Rebsorte, Preise, Flaschenanzahl pro Kiste usw. übersichtlich dargestellt und können vom Kunden schnell erfasst werden?

Tipp: Man sollte seine Kunden nicht mit Informationen überfluten. Es empfiehlt sich, zuerst nur die wichtigsten Details zu vermitteln. Dazu gehören ein Bild der Flasche inklusive Name und Preis des Weines sowie eine kurze Beschreibung. Falls der Kunde mehr Informationen wünscht, kann man ihm diese über einen zusätzlichen Button „Mehr Infos hier“ zur Verfügung stellen. So mag er selbst entscheiden, ob er zusätzliche Infos benötigt oder ob ihm wichtige Eckdaten für den Kauf genügen.

Der erste Eindruck zählt

Oberste Priorität haben gut aufgelöste Bilder. Sie vermitteln einen ersten Eindruck. Eine schlechte Bildqualität, fehlende Bilder oder Symbol-Bilder, die nicht wirklich zum speziellen Produkt passen, wirken unprofessionell. Bild und Beschreibung entscheiden darüber, ob man das Interesse weckt oder ob die Besucher abspringen und zu einem anderen Webshop klicken.

Interessenten durch den Shop führen

Auch online sollte man für seine Kunden da sein und diesen optimalen Service bieten. Kunden fühlen sich gut aufgehoben, wenn sie beispielsweise durch den Bestellvorgang geführt werden oder man ihnen Hinweise bietet, was es sonst noch alles zu sehen oder zu wissen gibt.

Wichtig: Keine Befehle aussprechen, sondern auf charmante Art und Weise animieren, die Optionen auf der Homepage zu nutzen. Beispiel: „Jetzt Wein unkompliziert nach Hause bestellen“.

Dasselbe gilt für den Bestellvorgang an sich, der für Kunden so unkompliziert wie möglich sein muss. Lange Bestell-Torturen nerven und sorgen nicht selten dafür, dass Kunden abspringen und woanders kaufen. Man sollte daher nur die Infos abfragen, die für die erfolgreiche Bestellung tatsächlich benötigt werden und den Kunden gezielt durch den Prozess führen – anhand von Hinweisen, farbig markierten Feldern oder grünen Häkchen bei korrekten Eingaben.

Praktische Unternehmenshilfen

Wer sich mit seinem Unternehmen und einem eigenen Online-Shop selbstständig macht, hat jede Menge Aufgaben zu bewältigen. Eine Software zur Erstellung der Finanzbuchhaltung oder der Website, elektronische Kassen oder ein zum Unternehmen passendes ERP-System – spezielle Programme können Unternehmern dabei eine hilfreiche Unterstützung sein.

Dabei macht der Einsatz der einzelnen Programme immer nur zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter gewissen Bedingungen Sinn. Online-Programme zur Erledigung der Buchführung, die zum kostenlosen Download angeboten werden, eignen sich insbesondere für Start-ups oder kleinere Unternehmen, weil sie über einen geringeren Leistungsumfang verfügen. Umfassende ERP-Systeme sind hingegen eher geeignet, wenn das Weingut inklusive Online-Shop schon sehr gut läuft. Sie verknüpfen die unterschiedlichsten Betriebsbereiche miteinander, lassen sich an individuelle Bedürfnisse anpassen und bieten eine große Bandbreite an Funktionen. Ein solches Programm lässt sich für folgende Aufgaben einsetzen:

  • Verwaltung von Lager und Logistik
  • Rechtskonforme Erstellung der Bilanz, GuV
  • Fakturierung
  • Verwaltung offener Posten
  • Organisation des Personalwesens
  • u.v.m.

Vor dem Kauf eines jeweiligen Programms gilt es, sich umfassend zu informieren, um die Software zu finden, die am besten zum Unternehmen, der Betriebsgröße sowie den spezifischen Anforderungen passt.

Tipp: Hersteller bieten oft Testversionen, die Unternehmern einen guten Einblick in die Programme bieten und Aufschluss über das geeignete Programm geben.

 


Datum: 3.1.2019
 

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