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Weintest: Château Malartic Lagravière



Château Malartic Lagravière
Château Malartic-Lagravière
Land: Frankreich
Typ: Rotwein
Region: Bordeaux
Geschmacksrichtung: trocken
Weingut: Château Malartic-Lagravière
Rebsorte: Cuvee (Rebsortenmischung)
Geschmack: Dieser noble Bordeaux aus der Region Graves (gravier: Kiesel) am linken Ufer der Garonne liegt preislich weit unter den berühmten Granaten des Bordelais, lässt aber ahnen, was es heißt, astronomisch teuren Bordeaux zu trinken. Das Château in der Nähe der Stadt Bordeaux war lange Zeit eher für seine Weißen bekannt. 1997 übernahm die Industriellenfamile Bonnie, die mit Putzmitteln reich wurde, das Weingut und engagierte den berühmten Weinberater Michel Rolland. Die Sanierung und Erweiterung des Betriebs und seiner Pflanzungen kostete angeblich 20 Mio. Euro. Gleich hinter dem Weingutsgebäude reicht die unfruchtbare Kiesschicht bis in die Tiefe von 8 Metern hinab. In der Nase gaaanz dunkel und tief, man riecht förmlich in einen Abgrund hinein: Hagebutte, Pflaumenjoghurt, Kreide, Jonannisbeerkonfitüre, Teer. Im Mund gar nicht so der dicke Brummer wie erwartet. Extrem fein, kräutrig und dabei pikant und extraktreich. Ich schmecke schwarze Oliven, Tomatenkonzentrat, Johannisbeersaft, ein Spritzer Limettensaft, Mineralik. Im Abgang Zitronentarte und Bitterschokolade. Kenner raten diesen Wein mindestens 8 bis 12 Jahre altern zu lassen. Jüngere Jahrgänge sollten unbedingt 2 bis 3 Stunden vor dem Genuss karaffiert werden.

Der Captain meint: "Vornehmer und würziger Bordeaux, der noch nicht astronomisch teuer ist."

Bewertung:
verkosteter Jahrgang: 2012

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