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Daniel Twardowski | der Film

O'zapft is.
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Daniel Twardowski, Wunderkind der Mosel, erklärt dem Captain im Video, wie er seinen Pinot-Noix-Zaubertrank herstellt und was ihm dabei zugute kommt.
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Die mächtigsten Weinkritiker der Welt loben Daniels Spätburgunder.

  1. James Suckling: „Twardowski zählt zur obersten Liga deutscher Pinot-Produzenten.“
  2. Jancis Robinson: „Daniel Twardowski macht einen meiner Lieblingsweine.“
  3. Giuseppe Carrus (Herausgeber Gambero Rosso): „Das ist der beste deutsche Rotwein, den ich getrunken habe.“

Aber deutsche Weinjournalisten machen einen großen Bogen um ihn. Fehlt dem Quereinsteiger der Stallgeruch oder was ist der Grund für so viel Distanz vonseiten einer Szene, die sonst jeden umarmt, der treuherzig aus der Weinkellertür guckt?

Diese Dokumentation war schon lange überfällig und gibt Antworten. Ohne Unterstützung aus dem 8-Milliarden-Zwangsgebührentopf der Gemeinwohlsender reiste der Captain nach Neumagen-Dhron an der Mosel, um die Geheimnisse von Daniel Twardowskis Pinot-Noix-Weinprojekt zu ergründen und interviewte das Ausnahmetalent mit seiner Handykamera. Erfreulich: Daniel weihte den Captain bereitwillig in die Geheimnisse seiner Arbeit ein und offenbarte dabei so manche Überraschung.

Daniel wächst als Sohn selbstständiger Eltern auf. Kleiner Mittelstand. Ein Milieu, das über keine Lobby verfügt, jedoch qua Abgabenlast jenen Wohlstand schaffte, den das Kartell der Steuergeldsäufer so unbeschwert verprasst. Die Mutter betrieb ein kleines Hotel mit Café. Der Vater war zuerst Kapitän, danach dealte er mit Gebrauchtwagen, Teppichen, Handys. Daniel: Als Student vertickte ich auf Flohmärkten den Kram meiner Freunde und kassierte gute Provisionen. Das finanzierte meine Weinleidenschaft.

Daniel sammelt heute noch Pfandflaschen auf, wo er welche findet. Nach dem BWL-Studium kam ein Angebot von Lidl nach Polen zu gehen. Daniel lehnt ab und macht sich als Weinhändler in der Nische selbstständig. Er begann mit Top-Raritäten zu handeln. Das macht er bis heute aus seinem Kellerbüro in Trier. Die Weinschätze lagern im Tresor einer aufgelassenen Bank. Absolut einbruchssicher. Eine Flasche kostet im Durchschnitt 400 Euro. Coche-Dury und Romanée-Conti liegen da auch. Twardowski spürt Weinsammlungen aus Nachlässen auf, verhandelt gut und bietet die Ware eingefleischten Weinfreunden über seinen E-Mail-Verteiler an. Er weiß, welche Flaschen seine Stammkunden lieben. Von diesem Geschäft lässt es sich gut leben. Oder etwas anderes machen. Zum Beispiel den Traum vom eigenen Weingut verwirklichen. Rund 500.000 Euro flossen seit 2006 in das Pinot-Noix-Projekt. Das Jahr 2019 könnte zum ersten Mal gewinnbringend enden.

Diese Textpassagen stammen aus meinem großen Twardowski-Porträt:

Daniel Wunderkind Twardowski

 


Datum: 29.12.2019 (Update 2.1.2020)
 

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