Von den Weinhängen sieht er auf die Stadt hinunter. Und will Fritz Wieninger in die City fahren, dorthin, wo das Leben tobt, dann hat er nur eine Viertelstunde Autofahrt. Es gibt wenig andere Anbaugebiete, die einem Winzer derartiges bieten.
Chardonnay & Pinot Noir - ist das jetzt Kalifornien an den Rändern Wiens?
Der 44jährige war der erste Winzer, der den sehr traditionellen Wiener Weinbau in neue Zeiten führte. Alle Weinregionen Österreichs hatten sich nach dem Weinskandal 1985 ausschließlich der Mengenbegrenzung und der Qualität zugewandt, nur in Wien blieb das alte und kranke System schon wegen der Heurigenwirte lange aufrecht. Wieninger war es, der Anfang der 90er begann, einen Chardonnay nach französisch-kalifornischen Muster zu fabrizieren ("Grand Select" und den unfiltirerten "Korso Select").
Bei Blindverkostungen glaubte kein Mensch, das diese Trauben an der nahen Peripherie der österreichischen Hauptstadt reif wurden. Gleiches gilt für die hervorragenden und blitzsauberen Pinot-Noir Wieningers.
Gemischter Satz und ja nicht versprechen
Wieninger hatte mit seinem international orientierten Programm schnell Erfolg. Erst danach begann er auch den ältesten Traditionswein der Stadt, den "Gemischten Satz", neu zu beleben (der Gemischte Satz, das sind bis zu 9 verschiedene Traubensorten, die in einer Reihe gesetzt und im gemeinsamen Behälter geerntet werden). Dem Vorurteil, in Wien könne kein einfacher und schmackhafter Rotwein gekeltert werden, begegnete er mit seiner Cuveé "Wiener Trilogie" (70% Zweigelt, 15% Merlot, 15% Cabernet-Savignon), die wenig kostet und vor allem in der Großflasche auch über Jahre hinweg ein richtiges Trinkvergnügen bleibt.
Mehr dazu gibt es auf www.wieninger.at
Der Captain rät seinen Matrosen auch zu weiteren Weinen aus Österreich.







So sieht der echte Wiener aus 





wenn sie wasser predigen, dann trinken sie nur weine die bitte nicht beworben sind. wie hier klar der fall.
das ist um nichts besser als parker und co.......sie werden unglaubwürdig.
mfg
cd