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Terroir

Terroir ist eine der wichtigsten Vokabeln im Weinsprech. In diesem Begriff steckt das französische Wort "terre" – Erde, Boden (aus dem Lateinischen "terra"- Erde). Terroir allerdings nur mit Boden zu übersetzen, greift zu kurz. Mit Terroir bezeichnet man den ganzen die Rebe und den Wein umgebenden Mikrokosmos von Boden, Klima, Anbaumethode, Geschichte und kulturelle Besonderheiten, von der Anbaugegend bis hin zur Kellertechnik. Ein französisches Lexikon erklärt den Begriff mit "Die Summe der natürlichen und kulturellen Parameter, die die Identität eines Produktes ausmacht". So kurz, so richtig. Diese Einflussfaktoren bestimmen den Charakter des Weines. Ein guter Wein soll seine Herkunft, sein Terroir, sensorisch, also im Geschmack und im Geruch, zeigen. Ob das wirklich so ist, darüber werden in Fachkreisen lange und unerbittliche Diskussionen geführt. Wobei allerdings auch der interessierte Laie feststellen kann, dass z.B. ein Chardonnay aus dem Burgund ganz anders schmeckt als einer aus Napa Valley. In Frankreich, wo der Terroirbegriff eine lange Tradition hat, wird er nicht nur auf den Wein bezogen, sondern auch für andere landwirtschaftliche Produkte verwendet. In Deutschland taucht er erst seit etwa den 1980er Jahren verstärkt in der Weinliteratur auf.

Terroir ist darüber hinaus zu einem gerne genommenen Marketingbegriff geworden, der benutzt wird, um einen Wein (ein Produkt) als besonders wertvoll und authentisch darzustellen.

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