Der Branchenprimus Moët-Hennessy gab im Juni weitere Zahlen zu den teils drastischen Geschäftrückgängen bei Champagner bekannt. So brach der Verkauf bei der Marke Moët-Chandon um 35 % ein, beim Getränkearm des Mutterkonzerns LVMH, der neben eineigen Weingütern auch noch die Champagnermarken Veuve Clicquot, Ruinart, Mercier und Krug beherbergt, immerhin noch um 22 %.
Veuve Cliqquot, Ruinart, Krug - alle auch um ein Drittel weniger?
Am stärksten, so ein Konzernsprecher, machen sich die Rückgänge bei Champagner bemerkbar, die im Durchschnitt ein Drittel überschreiten.
Im gleichen Atemzug hat LVMH Gespräche mit dem britischen Getränkekonzern Diageo (Oban, Tallisker, etc..) in Abrede gestellt. Der anglo-amerikanische Riese war als Interessent für die Champagnersparte von LHMV zitiert worden, die der Luxuskonzern offenbar dringend an den Mann bringen will.
Winzersekt statt Champagner?
Ein Grund für den Absatzflaute sei der Rückgang bei Catering und Festivitäten, so ein Sprecher des Unternehmens. Die Firmen greifen lieber zu champagnerähnlichen Produkten. Auch leide eher der klassische Champagnr, während neue Produkte, vor allem Roséchampagner, sich am Markt festigen können.
Bedauerliches Fazit vom Captain: Die Leute trinken viel weniger Champagner. Es gibt auch wenig zu feiern. Und: Die Überschüsse müssen abgebaut werden, ein Teil der Weingärten wird wohl stillgelegt. Ein Ende mit Schrecken nach einem jahrelangen Boom.







An der Krise gibts kein Rütteln 



Habe ich jetzt mehrfach als Bezeichnung als Qualitätsmerkmal für Champagner mehrfach in englischsprachigen Büchern gelesen (American Psycho).
Ersuche höflichst um Aufklärung.