05.01.10 MEINUNG 20 Einem Freund senden

Weinpapst: Warum gegen Parker?

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Es ist Drehschluss für den White-Room, also weit nach Mitternacht. Da holt der Captain auf die Frage des Ersten Offiziers noch einmal aus. "Warum gegen Parker?". In einem endlosen Monolog offenbart der Captain sein Unbehagen und nennt die Gründe, warum er gegen Robert Parker Stellung bezieht.

Vor allem wettert der Captain gegen Parkers Bewertungsmonopol, das die Einkäufer und Händler über Gebühr beeinflusst. Und gegen Parkers eigenartige Geschäftspraktiken, die zur Veränderung des Weingeschmacks der ganzen Welt geführt haben. Ein ähnlicher Einfluss, quasi unkommentiert und nur mit geringem Widerspruch, wäre in jeder anderen Milliardenbranche unmöglich.

Der Captain redet sich in bestem Österreichisch in Rage (das liegt daran, dass er dachte, die Kamera wäre längst aus), der Film dauert unzumutbar lange und widerspricht jeder Netztauglichkeit. Also ist der Beitrag hier gut aufgehoben.

Aus diesem Anlass ein Hinweis auf die "Statuten" des Captain, die sein Engagement erklären - Über Uns.



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Kommentare 20

Kommentare

Rainer Friedl (via facebook)

Päpste sind immer dubiose Gestalten.

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Peter Zöhrer (via facebook)

nur so weiter captain----endlich äußert sich jemand kritisch

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Brigitte (via facebook)

Wenn eine überlange, untaugliche Geschichte kommt, kompensierst er das mit einem eingeschobenen (!) Titten-Yacht-Arsch-Captain umgehend.

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Nikolaus Ernst (via facebook)

Eh sehr freundlich und zurückhaltend formuliert. Ich vermisse das Temperament. Erbitte Zugang zum directors cut ;-)

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Maulus Punker

Das kommt davon, wenn man sich besoffen vor die Kamera setzt. Ich habs ehrlich gesagt lieber, wenn sich besoffene hlabnackte Weiber vor der Webcam produzieren...

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Andrea Maria Dusl (via facebook)

Sehr guter Film, Captain! Absolut internettauglich.

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Leopold Uibel (via facebook)

Super aufbereitet, der Captain hat den ersten Kork geworfen, hoffentlich kommen da noch mehr zum vorschein! - Warum sollen all diese Einzelbewerter zu einem billigen rausch kommen! Ahoi Captain

http://www.uibel.at

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Gottfried Lamprecht (via facebook)

Weil ma gerade alle so kritisch sind- wie ist's dann mit Falstaff und vinaria Punkten! Manchmal auch nicht ganz nachvollziebar? Oder?

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Danilo83

Ahoi Captain

Mir kam in der Vergangenheit zu Ohren dass es ein Umdenken gegeben hat beim Advocate... So wurde mir auch die gute Bewertung für 06 Moric alte Reben begründet... Wie erklärst du dir das?

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Der Captain

Parker ist ja auch kein Depp und versucht, die autochthone Bewegung einzufangen. Vor allem David Schildknecht, Parkers Tester, tut sich da hervor. Parker selber trinkt das kaum, er hat auch keine Ahnung davon. Muss er auch nicht..

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Franz Schneider

Ahoi Captain,

ein wirklich interessanter Vortrag !!!

Cheers
Franz
http://thefranzschneiderwineexperience.blogspot.com/

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mendez

Viel Geschwätz mit halblustigen Einlagen von dem unnötigen Roten Priester. War schon mal besser, hätte man zusammenfassen müssen. So ist es eine Belästigung.

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Der rosa Ministrant geschwätzig

Herrrrrrrr oderrrr Frrrrrau Mendez!
Fühlen Sie sich fortan und auf ewig (+ drei Tage) exkommuniziert, aus dieser, meiner und pauschal aus allen Glaubenskongregationen.
Und 3 hoch 8 Mio. Jahre Fegefeuer obendrein für Sie und Ihresgleichen.

Sie können den unnötigen roten Priester gern mal kruzifixweise ...

Amen.

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mendez

Sie waren schon mal besser mein Bester.

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Der Selbige Nachdenklich.

Herr oder Frau Mendez:

Ich war auch schon schlechter, mein(e) Gute(r).

Es stimmt mich noch immer nachdenklich, dass Sie sich von einer Website belästigen lassen. Vorsicht also am Kiosk, falls da auch in Ihrer Umgebung Tageszeitungen und Magazine angeboten werden. Möglicherweise schaut Sie gelegentlich ein Titelbild schief an!

Schönen Abend noch.

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ardbeg an die roten Hochwürdigkeiten:

Si tacuisses, philosophus mansisses

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Der Selbige

Sic transit gloria ruberis sacerdotis.

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Knaeckebrot Wuschig

Parkers System ist schlichtweg einseitig und müllig. Seine Bewertungen sind sehr wohl nachvollziehbar, wenn man überlegt, dass Parker ein alter Kiffer ist und Weine auch genau so bewertet. Knallig und voll, anstatt ausgewogen und elegant.

Und dann kann man natürlich auch die Kritik hier verstehen, weil er nun doch einen gewissen Einfluss hat. Aber es ist die Mühe kaum wert, guter, bezahlbarer Wein lässt sich (gerade jetzt in Deutschland - Danke, Klimawandel!) leicht finden und viele Winzer nehmen Parker sowieso nicht ernst, also alles okay.

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Zaun-Gast verwundert

Die Meinung von "Profi"-Wein-Bewertern muss man streng genommen immer nur dann zu Rate ziehen, wenn man den betreffenden Wein entweder nicht selbst im Glase haben kann, um sich ein eigenes Urteil zu bilden - oder aber wenn man selbst keine Ahnung von Wein hat...
Und wie schon festgestellt, sind Parkers Bewertungen vor dem Hintergrund von dessen (und von ihm eigentlich immer klar formulierten) persönlichen Vorlieben durchaus nachvollziehbar. Ich selbst z.B. bevorzuge eine völlig andere Weinstilistik. Deshalb kümmern mich Parkers Punkte wenig.
Das Problem, um das es hier geht, sind doch gar nicht Parkers Bewertungen, sondern, dass diese seine Bewertungen verallgemeinert werden und es sich auf diese Weise nicht nur viele Erzeuger, sondern ebenso auch viele Konsumenten so einfach wie möglich machen wollen. Diese Letzteren sind es, welchen man eine "Parker-Standpauke" halten muss!

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