16.06.10 WEINWISSEN 19 Einem Freund senden

Dreh und trink: Adieu, Kork?

Das Besondere wird immer noch entkorkt...Das Besondere wird immer noch entkorkt...

Nein, das würde sich nie durchsetzen. Niemals. Doch Hugh Johnson irrte. Und schon ein Jahr später zog er selbst die Notbremse. Für junge Weißweine ist der Schraubverschluss sicher eine gute und preiswerte Lösung, so Johnson im Jahre 2002. Inzwischen schraubt man auch langlebige Rieslinge zu. Egal, ob es den Weinpäpsten gefällt, oder nicht. Ein Kulturbruch? Mitnichten.

Vor zehn Jahren sah es aber verdammt nach Kulturbruch aus. Die Flaschenindustrie hatte den Schraubverschluss schon einige Jahre im Schrank liegen, war sogar nachgerade begeistert vom Gewinde auf schlanken Flaschen. Doch die Winzer wollten nicht mitschrauben, selbst große und kostenmaximierte Kellereien fürchteten, dass ihr Wein dann wie billiger Fusel aussehen würde (der er bisweilen war). Der Schraubverschluss, das war das Merkmal der Limonadengetränke, blankes Metall, nah an der Dose. Das Kulturgut Wein sollte nicht mit dem schnöden Blech in Verbindung gebracht werden. Selbst einfache Kreszenzen nicht.

Bei der Kork-Krise kriegt Cork die Krise

Dann kam die Kork-Krise. Sie kam überraschend. Obwohl man sie vorhersehen hätte können. Jahr für Jahr steigerte sich die weltweite Weinproduktion, die Produzenten in Portugal, Spanien, Sizilien, Sardinien, Griechenland, Korsika und auch jene in Lateinamerika kamen mit dem Schneiden und Formen der Pfropfen kaum nach; eine Branche, die jahrelang friedlich und mit niedrigen Gewinnen dahinvegetierte, war auf einmal Lieferant eines raren Naturproduktes geworden. Keine Frage, dass die meisten Unternehmer schnelles Geld machen wollten. Zudem enterten auch noch Finanzinvestoren den Markt. Und die wollten Rendite sehen. Schnell.

So litt die Qualität. Und sie litt laut. Laut fluchten die Händler und Konsumenten, als wieder eine teure Flasche in den Ausguss gekippt wurde. Der Captain kaufte eine Kiste Riesling Kellerberg 1999 von F.X. Pichler. Von den 12 Flaschen hatten acht einen Korkfehler. Die Wut stieg.

Den Winzern war das Anfangs egal. Hier und da ein Kork? Was soll´s? So etwas reklamiert auch kein Händler oder Restaurantbesitzer, dafür ist der Aufwand zu hoch. Doch als reihenweise ganze Kisten zu Abfall wurden, da warfen auch die Händler und Wirte ihre Einkäufe wieder in die Keller der Weinmacher zurück. Und zögerten, im Folgejahr neue Flaschen zu kaufen. Als der Schaden bei den Winzern ankam, schlug die Stunde des Drehverschluss.

Der teure Bordeaux in einem Schrauber?

Und das gar nicht zaghaft, die Umstellung erfolgte rasch. Und bald auch breit. Die Breite blieb aber bei den Weißweinen stehen, denn selbst einfache Rotweine haben heute meistens noch einen Kork im Hals stecken. Unnötig, meint der Captain, der selbst teure Bordeaux aus experimentellen Gründen gerne mal in einen "Schrauber" zwingen würde. Das Zeug könnte gut problemlos altern.

Doch da endet das Pragmatische. Ein guter Rotwein, auch ein sehr guter Weißwein, müssen von einem Kork verschlossen sein. Denn der gibt viel mehr Auskunft als der banale Dreher. Am Kork erkennt man die Qualität des Kellers. Oftmals den Weg des Weins - ob er viel bewegt wurde, oder nicht. Und dann auch den Zahn der Zeit. Das kann Blech nicht bieten.

Nach fünf Jahren Schraubverschluss war der Siegeszug sicher. Und die Korkproduzenten wieder am Niveau vor dem Boom. Plantagen wurden heruntergefahren, ganze Landstriche verlassen. Die Umweltorganisation Greenpeace warnte sogar vor den Folgen der Stilllegungen. Die Folge: Austrocknung und Brände, häufig verursacht von Brandstiftern.

Der Kork bleibt. Ob man das vom Glasverschluss behaupten kann?

Das scheint inzwischen auch Vergangenheit und die Korkproduzenten liefern heute meist einen besseren Standard als vor zehn Jahren. So hat jeder profitiert, scheint es.

Jeder? Nun, eventuell gibt es einen Verlierer. Den Glasverschluss. Elegant, edel, teuer. Der Glasverschluss kam fast zur gleichen Zeit mit dem Drehverschluss in Mode. Er sollte die teure Alternative für anspruchsvollere Weine sein. Die Glasproduzenten kamen zu der Erkenntnis, dass sich Drehverschlüsse nur bei den billigen und einfachen Weinen durchsetzen würden. Ab einer gewissen Preisklasse will der Kosument aber bessere Verschlüsse sehen, teurere Verschlüsse, herzeigbare Verschlüsse. Der Glasverschluss erinnert zudem an die Glaspfropfen teurer Alkoholkaraffen. All das spricht Bände für den Glasverschluss. Nur wollte die Bände keiner lesen.

Der Glasverschluss wäre ein Erfolg, wenn auch namhafte Produzenten mit ihren teuren Weinen umgestiegen wären. Doch die Vorzeigebetriebe, die es beim Drehverschluss zuhauf gibt, fehlen beim Glasverschluss. Das ist schade, denn er ist eine gute Alternative zu den beiden anderen Dichtmachern.

Zehn Jahre Drehverschluss habe bewiesen, dass auch Unkonventionelles in einen von Konventionen überfrachteten Markt eindringen kann. Manches, das gerade eben undenkbar schien, ist Teil einer modernen Weinwirtschaft geworden. Dabei wurde viel über Bord geworfen. Und wenig Porzellan zerbrochen. Mal sehen, wo die Grenze ist. Wein in eleganten und stabilen Pet-Flaschen? Undenkbar. Abwarten.



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Kommentare 19

Kommentare

Florian Holzer (via facebook)

wirklich und völlig verloren hat vor allem der kunststoff-stöpsel, der verschwand so rasch wie er in der not kam. da wurden einige millionen verbrannt, sogar in österreich (konkret gmunden). nachteil des glasstoppels und daher auch bald weg vom fenster: er ist nicht dicht, sobald die schutzhülle (mit der man sich ganz schön in den finger schneiden kann) mal weg ist; er ist weiß (was auf einer grünen flasche beschissen aussieht); und er dichtet nur dank einer schmalen gummidichtung, ist somit – anders als der schrauber – eigentlich fake.
was die dokumentation von vergangenheit, haltung und alter betrifft, geb ich dir korkmäßig völlig recht. ich kann aber diese zitterpartie so gar nicht leiden. und durchschnittlich 30% ausfall sind ökonomischer wahnsinn.

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el hottino ...fragend...

Gmunden? als gebürtiger Gmundner frage ich mich doch glatt: wieso Gmunden?

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fizzz nicht ganz einverstanden

toller beitrag captain! sehr interessant!
allerdings denke ich dass es hier in österreich durchaus "vorzeigbetriebe" gibt, die mit glasverschluss arbeiten. hierzu gehören u.a. lackner-tinnacher oder sattlerhof, die alle ihre weine (auch rotweine) mit glas verschließen. während eines gesprächs mit herrn sattler konnte ich zudem feststellen, dass dieser vollstens überzeugt ist von der qualität der verschlüsse.
schöne grüße aus wien

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Gottfried Lamprecht (via facebook)

es gibt schon ein paar vorzeigebetriebe, die auf glas setzen. aber da war meistens der gedanke: man will der erste sein. wurscht ob sich der bewährt oder nicht.

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Wolfgang G

nur zwei anmerkungen:
plastik ist fast(!) ganz verschwunden: vielleicht irrt ja auch mein vinaria jungwein-atlas, aber ich wollte jetzt zum hans setzer fahren, aber laut vinaria verwendet er nur platikstöpsel. bei ein paar anderen unbekannten aber guten produzenten kann ich diese verschlussart bezeugen (aber sie werden immer weniger, zum glück!).
und den kellerberg (ob riesling oder GV) gibts immer noch nur mit kork, aber vielleicht ist die kork-qualität wirklich wieder besser geworden, aber das traue ich mir aus erfahrung (da müssen noch ein paar jahre und ein paar flascherl als sample vergehen) nicht wirklich behaupten.

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Gast

Kellerberg wird's ab Jahrgang 2009 auch unter Schrauber geben. Nachzulesen im demnächst erscheinenden A-la-Carte-Magazin.

Michael Prónay

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Thomas H.

Ja es stimmt, Herr Setzer setzt noch immer auf den Plastikstöbsel. Völlig unbegreiflich! Ich kaufe auch deshalb keine Flaschen mehr bei Ihm.
Zum Glas: also hier in Österreich habe ich das Gefühl das es sogar immer mehr Winzer gibt die ihn verwenden. Siehe Umathum, der sogar seine Toprotweine verschließt. Finde das großartig. Obwohl ich auch denke das sich der Drehverschluß durchsetzen wird. Schade das zuwenige damit auch ihre "teuren" Weiß- und Rotweine verschließen.
Aber warten wir mal noch ein paar Jahre. Dann wird es auch da bereits genügend Winzer geben. Wäre dankbar für Tipps welche Winzer ihre Topweine auch mit Schreuber oder Glas verschließen. Bei Riesling und Grünen Veltliner greife ich nur mehr zu Ott, Hirsch, Schwarzböck, Zillinger, und noch einige andere.
Bei den anderen Rebsorten bin ich leider noch nicht wirklich fündig geworden. Außer die oben genannten mit Glasverschlossenen Steirer.
lG aus Österreich

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Ines G. Glasverschluss

Habe diese Woche von Heike Heinrich erfahren dass es den 2008er Gabarinza auch mit Glasverschluss geben wird!

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el hottino ...deprimiert...

Der 08 Gabarinza ist ein echter Hit. Freu mich schon sehr drauf!
Ehrlich gesagt, mit den alternativen Verschlusssystemen hab ich ein emtionelles Problem. Mit dem Glaspfropfen kann ich haptisch ja noch leben. Aber der Drehverschluss... Wenn ich in meinem Freundeskreis ein Flascherl aufmachen will, die Flasche nehm, dreh-und-drink-mach und auf den Tisch stell, ist das einfach ganz was anderes, als wenn ich den Korkenzieher ansetze, langsam den Korkinger kommen lasse, das wunderschöne "plopp" ausgiebig hören lasse, an dem Korken rieche und den Teil rumreiche.

Ich mag den Drehverschluss einfach nicht.

Abgesehen davon ist der Einfluss auf den Wein nach wie vor zumindest umstritten...

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Ines G.

Also ich kann mit den Alternativen sehr gut leben, denn für mich ist immer noch der Geschmack (nach Wein und nicht nach Kork) ausschlaggebend und gute Weine werden bei uns sowieso immer dekantiert.

Den Gabarinza 2008 gibt´s ab September mit Naturkork oder Glassverschluss bei uns:
www.burgenland-vinothek.at

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el hottino ...erfreut....

Grüss Gott, Frau Ines G.!
Die Burgenland-Vinothek in der Baumanngasse ist mir wohlbekannt. Gratulation dazu, vorbildhaft gemacht, find ich.
Aber beim Thema Verschlusssysteme muss ich schon sagen, dass mir beim Dreh-und-Drink halt doch etwas fehlt.
Wie immer das man es nennen mag - Brimborium, Chi-chi, Ritual, die Show,... - es fehlt zumindes ein wenig das Emotionelle. Das Urteil über die Auswirkungen auf die Qualität steht meines Erachtens noch nicht endgültig fest...

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Thomas H.

sehr geehrter el hottino, vollkommen richtig, bei den Dreh- und Drink Fläschchen fehlt wirklich was, nämlich Qualität, Gechmack, und vieles mehr, egal ob bei den roten oder gelben Fläschchen. Die kaufe ich auch nicht. Am besten schmeckte mir da Sunkist mit dem Strohhalm, gibt es die überhaupt noch?
Oder sprechen sie wirklich von Weinfalschen von Winzern denen es wichtig ist ihre Topqualität optimal in der Flasche zu haben?
Und wie war das, sie reichen das schmutzige Stück Baumrinde in der Runde um daran zu schnüffeln?? Wow.
Also in meiner Weinrunde riechen wir ins Glas um die herrlichen frischen und fruchtigen Aromen des Weins "in uns aufzunehmen". ;-)

@ Ines: Bitte mir ein paar Fläschen Gabarinza mit Glasverschluß auf die Seite legen. Und soviel ich gehört habe werden ein paar Pannobile Winzer nun auch mit Alternativverschlüssen anfangen, (Glas) und auch die Topweine damit verschließen. Zumindest hab ich da auf der Vievinum was läuten gehört.

lG

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el hottino ...verärgert...

Diese arrogante Primitivrhetorik hat in diesem Forum nichts verloren. Mässigen Sie sich.

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Ines G. ...Gabarinza

Hallo Thomas, ich reserviere gerne Gabarinza mit Glasverschluss für dich, bitte schick mir an
office@burgenland-vinothek ein kurzes mail, damit ich dich dann auch verständigen kann.

lg aus der Baumannstrasse.

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Gast

der Artikel regt also zur Diskussion an, und das sollte er auch, denn das Thema "Kork" ist ein sehr heikles.

Ich gehe davon aus dass durch Innovation und Entwicklung der Schraubverschluß bald uneingeschränkter Marktführer sein wird, schon jetzt gibts erste Pioniere in Österreich wie das Weingut Huber aus Strass die den NEUEN langen Schrauber mit aufgeflockter Dichtmasse (vergrößert die Gasdichtheit ungemein) verwenden und den Wein mit einer innovativen Mischung von Edelgasen überlagert.

Dann wird auch eine liegende Lagerung bei Schraubverschluß problemlos funktuionieren und die Weine werden jahrelang frisch zum Genuß bereit stehen.

Naturkorken werden immer in gewissen Märkten eine Rolle spielen, es ist wohl nicht auszudenken dass Traditionalisten in Italien oder die klassifizierten Chateaus in Bordeaux mittelfristig einen Schraubverschluß verwenden.
Bei den Burgundern bin ich mir da nicht so sicher, saubere Verschlüsse würden den Burgundern zu Gute kommen.

Ich kaufe sehr gerne geschraubte Weine, obwohl in Österreich die Winzer erst jetzt so richtig perfekt abfüllen können.

VK

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Bernhard Fiedler belustigt...

Das der alte Hut immer noch so zieht, hätte ich nicht gedacht.

@el hottino:
Ich vermute, der Hinweis auf Gmunden spielt auf einen großen Weinhändler an, der meines Wissens damals auch in das Plastikstoppelgeschäft eingestiegen ist.

Die gefühlsmäßige Ablehnung des Schraubers ist natürlich jedem unbenommen, allerdings sollte man diese Abneigung meiner Meinung nach nicht (mehr) hinter Floskeln wie "der Einfluß auf den Wein ist nach wie vor zumindest umstritten" oder "das Urteil über die Auswirkungen auf die Qualität steht noch nicht endgültig fest" verstecken.

Der Schrauber ist sicherlich etwas schwieriger zu Handhaben, als Kork und Plastik (was aber in erster Linie an jahrzehntelanger Erfahrung, nicht aber an dem Ding selbst liegt). Wenn man sich aber informieren möchte (anstatt den üblichen Gerüchten zu folgen), findet man nicht nur jede Menge wissenschaftliche Literatur darüber, wie es richtig - und damit auch problemlos für die Qualität, den Wein, das Reifepotential - geht. Man findet auch jede Menge durchaus seriöse Quellen die eindeutig positiv über jahre- und jahrzehntealte Schrauber-Weine berichten.

Für den Anfang kann es schon reichen, nach "Pronay Schraubverschluß" zu googeln ;-)

@Gast:
Ihrer Argumentation kann ich leider nicht ganz folgen. Weder ist mir "der NEUE langen Schrauber mit aufgeflockter Dichtmasse" bekannt (was natürlich auch an mir liegen kann), noch verstehe ich dessen Vorteile ("vergrößerte Gasdichtheit", "Überlagerung mit Edelgasen" und "dann wird auch die liegende Lagerung bei Schraubverschluß funktioneren").

Das "Problem" des Schraubers (mit Zinn-Verbunddichtung) ist nämlich nicht die mangelnde Gasdichtheit, sondern im Gegenteil, die - bei fachgerechtem Umgang mit dem Wein vor der Füllung beherrschbare - im Vergleich zu den meisten Naturkorken deutlich geringere Gasdurchlässigkeit. Nur die besten Naturkorken sind in etwa so gasdicht, wie Schrauber (was wiederum massiv gegen das Wein-muß-atmen-um-reifen-zu-können-Argument spricht).

Und liegende Lagerung funktioniert doch schon seit Jahren problemlos.

Grüße

Bernhard

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Thomas H.

und wie der alte Hut zieht! ;-)
Hallo Bernhard, auch ich hab noch nicht von diesem "neuen" Schrauber mit Dichtmasse gehört. Ich hab jedenfalls nur positive Erfahrungen mit dem Schrauber. Aber bin mir sicher das auch da, durch schlampige Füllung was passieren kann. Sag mal, gibt es im Burgenland noch einen Winzer der mit Plastik verschließt?

@Ines: habe bereits meine antwort bezüglich Gabarinza gemailt.

@el hottino: sorry, wollte nicht arrogant rüberkommen. Aber mich stört nur wenn man so abwertend über den Alternativverschluß schreibt. Und wie Bernhard schon schreibt, es bleibt jeden selbst überlassen eine gefühlsmäßige Ablehnung zu haben. Nur soviel, auch ich hatte vor vielen Jahren meine Bedenken gegenüber dem Schraubverschluß. Aber wenn man immer wieder "muffige" Weine im Glas hat ärgert das sehr. Und wie schon erwähnt, seit ich rigoros in meinen Weinkeller nur noch Weine mit Schrauber oder Glas deponiere paßt immer mehr die Qualität und die Ausfallrate wird immer weniger.

lg

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Thomas Faschingeder

hat sich der captain schon www. captainschraub.com gesichert?

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Thomas LH

Ich muss dem Captain beipflichten, dass es gar nicht undenkbar ist Wein in Plastikflaschen zu verkaufen. Hier in Schweden werden bereits Weine in PET-Flaschen angeboten.
/T

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