07.02.11 WEINWISSEN 17 Einem Freund senden

Neues Leben aus alten Reben? Nicht bei uns

Neues Leben aus alten Reben? Kann mal einer fragen, warum das nicht sein darf...?Neues Leben aus alten Reben? Kann mal einer fragen, warum das nicht sein darf...?

In Österreich gab es den manisch-genialen Zeitungsherausgeber Kurt Falk, ein Mann von unfassbarer Unausstehlichkeit. Er ist inzwischen verstorben. Er hat sich selbst aufgefressen. Wenn man so will. Dieser Falk gründete aus Hass eine Tageszeitung, ein Boulevardblatt, eher links als rechts, aber dann wieder beides vermischend, ebenso ein Hassorgan für gedemütigte Sozialdemokraten, wie ein weiteres Sammelbecken für alte Nazis. Das ist das Schreckliche an der österreichischen Presselandschaft.

Falks Zeitung hieß "Täglich Alles" und ich erzähle die Geschichte nur aus dem Grund, weil ich eine einzige Methode von Falk kopiert habe, den so genannten "Putzfrauen-Test". Falk, immer total beratungsresistent, ließ sich Headlines und Werbelinien vorschlagen, ließ sich die Peer-Group-Ergebnisse vorlegen und rannte dann mit dem Sujet in das Erdgeschoß seines Verlagshauses, um es dort den einfachen Mitarbeitern zu zeigen. Der Reinigungskraft, dem Drucker, dem von der Arbeitsagentur gestellten Portier. Er fuhr diese Leute an: "Verstehen Sie, was da steht?". Die meisten verstanden freilich Bahnhof, also nix, niente. Daraufhin ging Falk wieder hoch, warf der Agentur oder dem Chefredakteur den Krempel hin und schrie die Leute nieder: "Ihr seid alle Idioten, unsere Putzfrau versteht nicht, was da steht." Danach textete er alles im Alleingang neu. Mit dieser Methode brachte es das Blatt auf den zweiten Platz der Tageszeitungen in Österreich. Nur wollte keiner in seinem grauenvollen Pressemüll Werbung schalten. Die Zeitung ging pleite. So viel zu Kurt Falk.

Mein "Putzfrauentest" heute war, als ich in einer Berliner Vinothek zwei gutaussehende und gebildet wirkende Menschen fragte, warum sie je eine Flasche Sauvignon-Blanc aus der französischen Region Haut-Poitou kaufen. Für 7,50 Euro. Und warum keinen deutschen Gutsriesling fürs gleiche Geld. Die Antwort:

1.) "He, ich kaufe nie deutschen Wein. Ist mir entweder zu sauer. Oder zu süß. Hat keine Mitte und auch kein Image."

2.) "Hab ich ein paar Mal probiert, taugt nur zur Schorle. Die Deutschen sollen Autos bauen, das können sie. Vom Wein verstehen nur die Franzosen was."

Soll heißen: Diese beiden haben noch nie über die exzellente Qualität vieler deutscher Weine gelesen. Die haben auch noch nie hier reingesehen (was sie genau jetzt hoffentlich tun, denn ich habe ihnen unsere Web-Adresse gegeben). Mag sein, dass der deutsche Wein ihren Geschmack gar nicht trifft. Aber sie versuchen es nicht mal.

Und ich frage mich, warum ich die Tätigkeit des DWI (Deutsches Weininstitut) mache? Also deutschen Wein in einer Berliner Vinothek gegen Vorurteile zu verteidigen. Was bitte macht das DWI?

Bericht unter Verschluss

Ja, was macht das DWI? Der Biologe und Rebsortenkundler Andreas Jung hat im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernähung unter Verwendung von Steuergeldern einen Abschlussbericht seines Projekts zur Erfassung rebgenetischer und autochthoner Rebsorten in Deutschland verfasst. Soll heißen: Der Mann hat drei Jahre lang nachgesehen, welche autochthonen Rebsorten in Deutschland überhaupt wachsen. Und ist dabei offenbar auf eine herrliche Vielfalt gestoßen. Nichts besser als das. Denkt man.

Denn seltsamerweise darf dieser Bericht nicht veröffentlicht werden. Und Jung nicht darüber reden. Als wäre es ein Staatsgeheimnis. "Hallo, wir sind vom BND, den Bericht geben Sie mal her und ja schön die Klappe halten." Grotesk.

Aber dann wird vieles klar. denn Jung fand neben 88 als ausgestorben geltenden Rebsorten auch 130 Falschbenennungen in deutschen Rebsortimenten. Das scheint viel Wirbel auf einmal. Und es haut vieles über den Haufen. 

Dem Journalisten Carsten Henn (VINUM) und dem Weinfachmann und professionellen Blogger Michael Liebert ist es zu verdanken, dass diese Beschlagnahme (nennen wir es ruhig mal so) an die Öffentlichkeit kam. Hier ein von Liebert ausgesuchter, hochinteressanter Auszug aus einer Art Zusammenfassung:

Jüngere Sortenfunde haben gezeigt, dass es in Deutschland noch alte Rebbestände gibt, die eine unerwartete Vielfalt historischer Rebsorten und Klone enthalten können. Allein an der Badischen Bergstrasse sind über 60 Traditionssorten in alten, noch wurzelecht bepflanzten Weingärten gefunden worden. Die mit dem Trollinger verwandte Rebsorte Blauer Elbling stellt z.B. bei Heidelberg die zweithäufigste traditionelle Rebsorte nach Riesling dar. Als Früher Blauduftiger Trollinger war sie auch in Schwaben, als Will(d)bacher an der Hessischen Bergstrasse verbreitet. Sogar die bereits ausgestorben geglaubte, uralte Rebsorte Fütterer konnte in einigen Exemplaren wiederentdeckt werden. Die Funde der international renommierten Rotweinsorte Primitivo / Zinfandel haben zu Tage befördert, dass diese ursprünglich ungarische Sorte unerkannt seit über 400 Jahren in Deutschland angebaut wurde. Andere Sorten wie Honigler und Putzscheere waren Importe aus dem Tokay und Bestandteil von Trockenbeerenauslesen. Die Sortengruppe der Veltliner bildete die Grundlage süßer Importweine aus Istrien und war nicht nur in Österreich, sondern auch in der Oberrheinebene sehr geschätzt.

Da liegt also eine Art Schatz, die man nicht heben darf. Wozu gibt es das DWI? Ich weiß, das ist nicht deren Angelegenheit. Aber warum nicht mal querschießen? Wenn schon der Deutsche Weinbauverband nichts tut. Kann sich da mal wer einschalten? Kann man aufklären, warum dieses Papier so "gefährlich" ist? Eventuell stimmt ja auch nicht alles, was da drin steht. Aber es bedarf einer Aufklärung.

Link zu Vinum
Link zu Liebert und der Zusammenfassung von Jung

PS: Heute, 18:50 Uhr. Nach mehreren Telefonaten und E-Mails mit der Frage, warum ich im Fall Jung auch auf das DWI hinprügle, wenn doch das BLE als Auftraggeber Schuld an der Sperre ist, möchte ich ergänzen, dass ich eben der Meinung bin, dass sich auch andere Verbände und Institutionen für eine Aufklärung dieser Angelegenheit einsetzen sollen. Mag sein, dass das naiv ist. Aber ich denke, es wäre notwendig. Freilich weiß ich, dass es weder im Interesse des DWI noch des Weinbauverbandes ist, dass man Rebsorten eventuell sogar umbenennen muss. Gegenteilig drohen aber Jahre der Spekulation. Und ein Satz, der heißt: "Hätte man damals diese Analyse von Jung veröffentlicht, ja dann..."



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Kommentare 17

Kommentare

Dirk Würtz ...na ja

Das Ganze ist ein handfester Skandal allererster Kategorie. Ich habe letzte Woche eine Stunde mit Jung telefoniert und der hat Sachen erzählt... Leider hat das zuständige Ministerium nach dem nunmehr dritten Blogbeitrag http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/02/02/autochtone-reben-nein-danke/ einen Maulkorb und sagt jetzt erstmal gar nichts mehr. Kaum zu glauben, aber die lesen Blogs. Da müssen jetzt ganz andere ran, stern, Spiegel, ARD uswuswusw um ordentlich Druck zu machen.

Das DWI kann da gar nichts machen und ist da auch überhaupt nicht für zuständig. Wenn schon, dann müßte der Deutsche Weinbauverband intervenieren... aber das ist wohl eher unwahrscheinlich...

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Marqueee

Mir fehlt Zeit, Kompetenz und - vor allem - der Justitiar für so etwas. Aber nach dem wenigen, was ich über das Bundes-Informationsgesetz weiß, sollte es nicht unmöglich sein, diese Inhalte ins Licht der Öffentlichkeit zu befördern. Jedenfalls nicht für einen Journalisten, der sein Handwerk gelernt hat...

Da gab es doch diverse innerhalb der Weinszene, die sonst selten eine Gelegenheit auslassen, auf ihre klassische Ausbildung hinzuweisen.

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Michael Liebert

Schön, dass Du das Thema aufgegriffen hast. Man sieht doch an Italien, dass die Vielfalt der alten Rebsorten für tolle Weine sorgt und das Thema nur interessanter macht. Wo stünde heute Süditalien, wenn dort in den 80ern nur noch Cabernet und Chardonnay angebaut worden wäre? So gibt es Primitivo, Negroamaro, Nero d'Avola, Fiano und viele andere mehr. Rebsorten, die oft seit Jahrtausenden in der Region existieren und Gottseidank die schwierigen 70er und 80er Jahre in ihren Nischen überlebt haben. Und was für eine Vielfalt an interessanten Weinen bekommen wir heute aus diesen alten Rebsorten auf den Tisch...

Die Idee mit dem DWI und dem Deutschen Weinbauverband finde ich gut. Klar, sind die wohl nicht direkt zuständig, aber sie sollten mal Farbe bekennen. Oder haben die ebenfalls Interesse, dass die Studie in der Schublade bleibt?

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Der Captain

Das meinte ich ja. Auch jenen Anrufern gegenüber, die mich heute eines besseren zu belehren versuchten..

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Frank Schulz ... entspannt

Vorsicht Matrosen, auch ein Captain kann mal total daneben liegen. Da ist es gut, wenn man für solche Fälle nicht verlernt hat den eigenen Kopf zu benutzen statt unreflektierten Verschwörungstheorien beizupflichten. Nicht alles was klickträchtig und vermeintlich investigativ daherkommt, ist es auch.

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Der Captain

Welche Verschwörungstheorie? Niemand hier bezichtig das DWI oder andere Verbände irgendwelcher Machenschaften..

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Michael Liebert große Fragezeichen...

versteh ich jetzt nicht???? Es geht darum, dass es eine Studie gibt, die von einem anerkannten Fachmann in 3jähriger Arbeit erstellt wurde. Ob diese wirklich so interessant und bahnbrechend ist, wird sich herausstellen. Aber dazu muss diese nun mal aus der Schublade raus...

Und es wäre schön, wenn sich die eine oder andere Institution daran beteiligen würde, diese Studie aus der Schublade zu holen...

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Frank Schulz ... erleichtert

darüber, dass der Captain sagt, deutsche Weine gegen populistische Vorurteile in Schutz zu nehmen - überall dort wo das DWI nicht gleichzeitig sein kann und sich dem Captain eine Chance bietet. Und auch erleichtert über die gemeinsame Erkenntnis von Michael Liebert und uns Mitdiskutierenden, dass Vielfalt unser vinophiles Leben in jedem Fall bereichert. Zur Studie: Vereinbarungen von Auftraggeber und Auftragnehmer hinsichtlich der Bekanntgabe kenne ich nicht. Gute Nacht. Matrose Schulz jetzt unter Deck.

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Der Captain

Keine Chance sondern nur eine Gelegenheit, Matrose Schulz. Und im Angesicht der Erfolge der ÖWM kann man das DWI schon fragen, was es so macht. Es wird schon was sein, auch sicher was Sinnvolles, keine Frage. Nur fällt es mir nicht auf. Ich kenne kein weinproduzierendes Land, in dem eine nicht geringe Minderheit die Weine das Landes generell ausschließt. Hier ist das der Fall. Sogar in meinem näheren Bekanntenkreis..

Gute Nacht Matrose Schulz, ich geh jetzt meine letzte Runde an Deck..

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Carsten Henn

Hallo, Manfred,

gut, dass du das Thema aufgreifst! Wir brauchen Öffentlichkeit. Auch im "VINUM Blog" bleibe ich am Thema dran. Auf meine Bitte um Stellungnahme erhielt ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Henn,

vielen Dank für Ihren Hinweis auf Ihre Veröffentlichung zum
Erhebungsprojekt "Erfassung rebengenetischer Ressourcen in Deutschland"
und die Möglichkeit, zu dem von Herrn Jung veröffentlichten Artikel
Stellung zu nehmen.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir unsere Antwort mit dem
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
(BMELV) als Auftraggeberin der durchgeführten Erhebung erst abstimmen
müssen.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Na, mal schauen, wie lange sie brauchen, um sich abzustimmen. Ich hake auf jeden Fall nach!

Beste Grüße
Carsten

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Ulysse hmmm

Oh ja, die Chose stinkt und ist skandalös.
Und, ja, der Weinbauverband und das DWI könnten, müssten vielleicht sogar Stellung nehmen.

Aber derart auf dem DWI herumzuhacken ("Und ich frage mich, warum ich die Tätigkeit des DWI mache? Also deutschen Wein in einer Berliner Vinothek gegen Vorurteile zu verteidigen. Was bitte macht das DWI?") ist billige Polemik und wirft die Frage auf, ob das ewige Schreiben in der dritten Person dem Captain nicht ab und an zu Kopfe steigt.

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Der Captain

Es ist weniger polemisch wenn man die Arbeit der ÖWM als Vergleich heranzieht, zwei gleich aufgestellte Organisationen. Wiewohl ich weiß, wie schwierig es das DWI hat..

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Gastrologe

Ach Gott die "billige Polemik" wird wieder rausgeholt, habe gedacht das diese Vormulierung nur noch in Betroffenen-Postings verwendung findet.

Ganz einfach: Das DWI macht nix; nix richtig falsch und nix wirklich richtig.
Und selbstverständlich wird hier Festgestellt das 98% der Menschen im In-und Ausland die relevant wären noch nie was vom DWI oder seinen Aufgaben gehört haben.
Ist schon erstaunlich wenn man für deren Aktivitäten Zwangsabgaben leisten muss, die ja was für den Deutschen Wein bringen sollen.
Es ist immer schwierig als Behörde oder "Institut" das seine Berechtigung per Abgabe einziehen lässt, auf eigene Erfolge hinzuweisen zu müssen, bei GEZ oder IHK klappt wenigstens mit höherem Empörungsniveau.

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Der Captain

Die Zwangsabgabe könnte ja auch erfolgreicher eingesetzt werden..

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winesnob ist erfreut

... das Der Captain der Österreichischen Donau-Dampfschifffahrtsgesellschft bis nach Berlin geschippert ist, um dort, in der Metropole der "Weinkenner" einige Unwissende, nicht im Trend liegende, Alt-Yuppies zum deutschen Wein bekehren wollte.

Das DWI hat meines Wissens gar nicht so viele Leute, dass die alle ausschwärmen könnten, um zu missonieren. Die machen das auf ihre Art. Z.B. auf www.deutscheweine.de. Und dort gibt es tolle Probierpakete. Der Captain kann ja mal eins mit nach Berlin nehmen bei seiner nächsten Tour.

Der Winesnob geht jetzt von Bord und in den heimischen Weinkeller und holt sich mal 'ne leckere Flasche Rheinhessenwein.

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Der Captain

Alt waren die nicht. Ganz im Gegenteil..

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Thomas Riedl verblüfft und besorgt

Ahoi Captain und Crew!

Ja, das ist schon seltsam, dass das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung den Abschlussbericht von Andreas Jung uner Verschluss hält. Ist immerhin mit Steuergeldern bezahlt worden!
Was kann jede/r tun, die/der sich für autochthone Reben interessiert und ihre Erhaltung wünscht?
1. Die Nichtveröffentlichung beim BLE kritisieren.
2. Die Abgeordneten im Bundestagsausschuss für Landwirtschaft anmahnen.
3. Den eigenen Bundestagsabgeordneen anmailen.
4. Die zuständigen Minister auf Landes- und Bundesebene kontaktieren und die Veröffentlichung fprdern.
5. Beim Julius-Kühn-Institut Frau Dr. Erika Maul fragen, was mit dem Bericht ist.
6. Das DWI fraen, was diese Art der Geheimhaltung soll.
7. Wein aus authothonen Rebsorten kaufen! Gibt es nämlich. Und guten dazu!
Eine Einkausliste sendet meines Wissens der Verfasser des folgenden Verkostungsprotokolles gerne zu:
http://www.wein-plus.de/forum/mb,a,t,48579,930,+VKNs+Seltene+historische...

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