Ein Anruf bei Schalck-Golodkowski genügte nicht, es mussten viele weitere alte Seilschaften bemüht werden, damit der Captain auf verschlungenen Wegen eines Nachts über die Glienicker Brücke drei Flaschen echten DDR-Weins nach West-Berlin geliefert bekam.
Ein Müller-Thurgau aus der Gegend von Radebeul, ein Fabulenz Diabetikerwein (Rot) und ein Lockwitzer Mehrfruchtwein waren die Ausbeute der Kellerexpedition in den Osten. Der Captain stellte sich freiwillig zur Verfügung, die Erzeugnisse volkseigener Produktion zu verkosten. Und entging nur knapp grober Gaumenverätzungen.
Doch darf diese plumpe Herabwürdigung nicht unkommentiert bleiben. So hat der Rote Priester über die Hauptverwaltung Staatssicherheit einen Kontakt zu einem ehemaligen IM hergestellt, der die idiotische Pauschalverhöhnung des Captains in ihre gerechtfertigten Schranken weist. Sehen Sie selbst: ein Programm des schwarzen Kanals.
CaptainCork gratuliert all jenen, die am 9.11.1989 die erste deutsche Revolution zu einem unblutigen Ende brachten. Es ist ein großer Verdienst.














Brüll!