Es hat mit der Donaumonarchie zu tun, mit Österreich-Ungarn, das mit Jugoslawien und der Tschechoslowakei einzige untergegangene europäische Land im letzten Jahrhundert. Die Donaumonarchie wird von österreichischen Geschichtsfälschern gerne als ein entspannter Vorläufer der Europäischen Union dargestellt. Das ist richtig und falsch zugleich, denn während Brüssel (mehr oder weniger) demokratisch diktiert, wurde die Monarchie von Wien aus mit einem Polizeistaat regiert. Und Kaiser Franz (der gütige) ließ den 1848 Aufstand des Bürgertums einfach niederschießen. An die Wand. Und fertig.
Nach Napoleon, noch vor dieser Zeit der Wirren, zog es ein ungarischer Geschäftsmann vor, der Donaumonarchie den Rücken zu kehren. Er ging nach Amerika und beeinflusste dort den kalifornischen Weinbau derartig, dass manche ihn den Übervater der amerikanischen Weine nennen. Das wird wohl etwas zu viel des Guten und Richtigen sein. Im Kern steckt aber ein Körnchen Wahrheit.
Ein Österreich-Ungar als Vater des Amerikanischen Weinbaus?
Der gute Mann fuhr ein paar mal zwischen seiner alten Heimat und Amerika hin und her. Bei einer dieser Reisen nahm er, so sagen es die Gerüchte, eine Traube aus einem damals ungarisch beherrschten Teil Kroatiens mit nach Amerika. Diese Traube wächst heute noch in Europa, beispielsweise in Italien, wo sie eine gewisse Prominez genießt.
Die Traubensetzlinge wurde auf ihrer Fahrt nach Amerika wahrscheinlich mit einer Kiste anderer Setzlinge aus der Gegend südlich von Wien vertauscht. So kam es dazu, dass die Traube heute in Amerika nach einer autochthonen Traube südlich von Wien heißt. Nicht gleich, aber ähnlich.
Das ist Teil 1 der Frage: Wie heißt diese Traube? Wie heißt sie heute in Italien? Und wie hieß sie ursprünglich in dem von Ungarn beanspruchten, heute kroatischen Gebiet?
Dem Ungar wurden zwei Söhne geboren (wie schön altmodisch das klingt). Beide wurden Weinmacher. Der eine kelterte einen sehr berühmten Champagner dieser Zeit, einen Champagner in Amerika (der durfte damals noch so heißen), der bis zur Zeit der Prohibition berühmt und begehrt war.
Das ist Teil zwei der Frage: Wie hieß dieser Champagner?
Und Teil 3: Wie hieß der ungarische Auswanderer? Und wie sein Sohn, der den Champagner kelterte?
Ja, der Captain weiß: Es handelt sich um sehr anstrengend zu recherchierende Antworten. Doch die Belohnung wird großartig sein. Alle jene, die schon die erste Frage richtig beantworten konnten (und das sind erstaunlicherweise nicht wenige), haben nun bis 15. September 2010 Zeit, die Fragen der zweiten Runde zu beantworten.
Ordnungshalber, wie immer: Alle Einsendungen müssen an info@captaincork.com gesendet werden. Die riesige Facebook-Gruppe des Captain kann natürlich an die private Adresse des Captain senden. Alle Antworten, die hier auf diesen Artikel direkt unten eingestellt werden, werden vom Team gelöscht und als ungültig gewertet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Teilnahme unter 18 Jahren auch.
Die Frage muss bis 15. September, beantwortet werden. Alle späteren Antworten sind nicht gültig (außer es gibt eine gute Ausrede, warum zu spät abgegeben wurde). Im Oktober folgt die nächste Frage. Das Quiz endet im Dezember. Da gibt es für den Gewinner eine richtig exklusive Flasche Wein zu gewinnen. Und es gibt jede Menge Trostpreise.







Wer ist der Mann? Und wie heißt sein Sohn...? 





erfreulicherweise konnte ich obiges kurzweiliges rätsel lösen. leider habe ich beim vorherigen ratespiel nicht mitgemacht. bleibt mir die teilnahme jetzt verweigert?
einen schönen sonntag dem kapitän und der mannschaft!