Nach kleiner Pause also wieder die recht beliebte Kaperfahrt. Alte Kaperfahrtshasen werden natürlich sofort einige Änderungen entdecken. Der Captain wird ab sofort zu jeder Kaperfahrt einige Fragen stellen. That's it. Wer die Beute erbeuten wird, obliegt einzig und allein den glücklichen Händen des mächtigen Poseidon! Natürlich per Auslosung.
Zu erbeuten gibt es Weine von Phillip Heinz, ein junger Winzer von der südlichen Weinstraße der Pfalz. Heinz hat den Beruf des Winzers quasi mit der Muttermilch aufgesogen, denn seine Eltern waren Nebenerwerbswinzer. Da war eine Winzerlehre nur logisch. Seine eigene kleine Kollektion baut Heinz erst seit 2009 aus.
Erster Platz für Phillip Heinz
Übrigens nahm Phillip Heinz mit einem seiner Weine, den Riesling "Einfach Traditionell 2010", an dem Projekt "Pfälzer Nachwuchs 2010/11" teil. Und gewann gleich den ersten Preis!
Heinz' Weine sind keine Mineralienmonster, keine Spontistinkerbomben, keine unkaputtbaren Lagerweine für die nächsten 60 Jahre. Es sind Weine mit wunderbarem Trinkfluss, ohne Kitsch und muffigem Römerkelchimage. Sauber gemacht mit sehr fairen Preisvorstellungen seitens des Winzers. Seine hübschen und knalligen Etiketten im Siebdruckstil mögen diesen Eindruck noch verstärken.
Ruhe! Jetzt spricht der Captain:
"Investieren Sie in Boden", sagte neulich ein Finanzmanager im Fernsehen. Und dann gab er noch einen Tipp, der selbst den Captain vom Sessel warf: "Investieren Sie in eine Weinlage, am besten in eine Monopollage."
Woher hat der Typ das? Wer hat ihm das gesteckt? Zudem ist es ein völliger Schwachsinn, denn welcher Winzer gibt seine Monopollage schon her?
Ha, da haben wir schon unsere zwei Fragen zur Kaperfahrt:
- Was ist denn überhaupt die teuerste Monopollage der Welt?
- Und wo liegt sie?
Ein kleiner Tipp: Es sind zwei Monopollagen. Nebeneinander. Und die eine ist nur ein paar tausend Euro mehr wert, als die andere. Wobei das sowieso alles Humbug ist, denn die Lagen sind unverkäuflich.
Doch um den Wert dieser Lage zu vermitteln, will der Captain eine Anekdote erzählen. Vor ein paar Jahren hat tatsächlich ein russischer Milliardär angefragt, ob denn ein Teil der Lage, ein klitzekleiner Teil nur, zu erwerben sei. Denn er wolle seinen eigenen Wein mit klingedem Namen haben. Das Weingut, so die Anektdote, schrieb zurück: Gerne könne der Milliardär ein paar Stöcke erwerben, pro Pflanze und Boden müsse er aber mit einer Million Euro rechnen. Deal.
Was ist die Beute?
2 x Ladymischung Cuvée Weiss Q.b.A. 2010
2 x Männermischung Cuvée Rot Q.b.A. 2010
2 x Riesling traditionell 2010 Q.b.A. 2010
Alle von Phillip Heinz. Is' klar.
Des Captains Bedingungen:
Mitmachen kann jeder Matrose über 18, logisch. Und der Freibeuterorden ist auch nicht mehr nötig, grummelt der Captain großherzig. Die Antworten senden die Matrosen bitte an info@captaincork.com mit dem Betreff "kaperfahrt dezember". Einsendeschluss ist Sonntag, der 18.12.2011 um 22.00 Uhr. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Maate, Lotsen, Zahlmeister und Kapitäne dieses Schiffes dürfen freilich nicht mitkapern. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, kreischt der Zahlmeister noch panisch im Hintergrund.
>>>>> Auflösung und Bekanntgabe des Gewinnermatrosen >>>>>







Du bist geschlagen! Es ist sinnlos Widerstand zu leisten! Lass es dich nicht das Leben kosten ... 





Gute Idee, aber wo gab es die Kaprerfahrt vorher und was wird aus dem Jahresquiz? Ist der abgesagt?