29.09.10 WEINE 25 Einem Freund senden

Gutsriesling 2009: Die Besten der Guten

Die Weinernte ist im Gange. 2010 wird es nicht so lustig...Die Weinernte ist im Gange. 2010 wird es nicht so lustig...

Früher hatten alle deutschen Weine lange Namen. Früher, das war vor 30 Jahren. Doch seit den 1990ern - das Weingut Fritz Haag war in dieser Sache ein Vorreiter - versuchen viele deutsche Winzer aus ihren Namen eine starke Marke zu kreieren. Sie suchen zudem einen Weg, ihre hochwertigen Rieslinge (die mit den langen Namen) noch stärker von der breiten Masse abzuheben. Auch von der breiten Masse der eigenen Kollektion.

Heute hat jedes Weingut mindestens einen einfachen Wein pro Rebsorte, der nur unter dem Gutsnamen vermarktet wird. Etwa: "Riesling 2009 von Toni Jost". Keine Lage, kein Prädikat. Diese Gutsweine sind im besten Sinne die Visitenkarte der Winzer. Und trotzdem tummelt sich unter diesem Label auch Mittelmaß. Unter den Weinen der Spitzengüter sind diese Weine aber meist die größten Schnäppchen. Und in einem großen Jahr wie 2009, wo allerorten Moste mit hohem Zuckergehalt eingefahren wurden, stehen die meisten Gutsrieslinge auf dem Niveau von Großen Gewächsen aus einem kleinen Jahr. Das klingt dick aufgetragen. Ist aber wahr.

2009 Gutsriesling wie manch Großes Gewächs 2008

Man könnte entgegnen, es müsse bei solchen in Massen produzierten Weinen doch der letzte Schliff fehlen, die echte Komplexität. Das ist nur zum Teil wahr. Die Antwort darauf sind drei Weine aus der Fülle sehr guter 2009er Gutsrieslinge, die angetreten sind, das Gegenteil zu beweisen.

Zum Beispiel Stephan Attmann vom VDP-Weingut Von Winning (ehemals Dr. Deinhard), der weiß, wie ein Riesling von der Mittelhaardt schmecken soll. Schon sein einfachster Wein, der allerdings auf den albernen Namen ‚Win Win‘ hört, zeigt ernsthafte Würze und beste Struktur. Der Saft stammt überwiegend aus der Deidesheimer Spitzenlage "Mäushöhle" und ist zum Großteil im Stahltank und zu einem Viertel im großen Holzfass ausgebaut. Das bringt auf der einen Seite glasklaren Trinkspaß und saftige Frucht, auf der anderen Seite eine sahnige Cremigkeit und mehr Struktur. Herzhafte Säure, Kräuternoten und viel Saftigkeit bei knappen 12 Volumenprozenten Alkohol. Genug Substanz, um auch im Herbst zu schmecken. Zum Kastanien-Saumagen oder zur Pfälzer Leberwurst. Ein Blick auf den Preis, ein Schluck aus dem Glas: der Win-Win ist tatsächlich ein Doppelsieg. Der Name ist trotzdem ein Schmarrn!

Ein Riesling von Emrich-Schönleber (auch VDP) ist immer eine sichere Karte. Neben Wittmann ist Schönleber - meiner Meinung nach - der größte Könner in Deutschland, was eine konstante Höchstleistung bei den trockenen Rieslingen angeht. Sein Gutsriesling kann sogar reifen. Eine Flasche 2005er war vor ein paar Tagen ein gut getarnter Pirat in einer Serie Großer Gewächse. Kein Riese, aber einer, der mithalten konnte.

Gutsriesling 2009: Viel Wein für wenig Geld

Emrich-Schönlebers 2009er zeigt in Ansätzen schon die steinige, kühle Würze des Riesling Halenberg - der Paradelage der Schönlebers. Hier liegt der Vergleich mit kühlem, scharfen Stahl nahe. Limette und blühender Weißdorn, eine erdige Würze, warmer Stein im Weinberg. Am Gaumen ausholend, saftig mit ausgereifter und sehr griffiger Säure. Ein junger, kühler, sehniger Riesling, der ohne jeden Fruchtkitsch auskommt. Lüften schadet nicht.

Schloss Lieser, ebenfalls ein VDP-Weingut, ist für seine rest- und edelsüßen Rieslinge bekannt, die man in den Toplagen von Brauneberg und Lieser erntet. Dass Thomas Haags Weingut seit Jahren auch eine der verlässlichsten Adressen für trockenen Riesling ist, lässt sich daran erkennen, dass Haags Gutsriesling immer die erste Position ist, die gleich wieder vom Markt kommt. Ausverkauft. Binnen weniger Wochen.

Doch das überrascht. Ist der Stil doch wenig massenkompatibel. Die Nase zeigt noch viel jugendliche Hefe, auch dunkle, erdige Würze des Schiefers und roten, reifen Apfel. Ein weiterer Eindruck: Der Duft von kräftiger Brühe, der Suppenknochen schwimmt noch im goldgelben, heißen Saft. Saftiger Pfirsich kleidet den Mund aus. Glasklare, saftintensive Frucht mit einer Ahnung von Mineralität, die zwischen salzig und rauchig changiert. Eine rassige, fast stahlige Säure fährt Karussell am Gaumen. Wilder Riesling, ungeheurer Trinkfluss. Außergewöhnlich.

  • 2009 Riesling trocken, Schloss Lieser für 7,95 Euro
  • 2009 Riesling trocken, Emrich-Schönleber für 8,95 Euro
  • 2009 ‚Win Win‘ Riesling trocken von Winning für 9,90 Euro
  • Alle drei Weine können über Gute Weine Lobenberg bezogen werden. Lobenberg liefert auch nach Österreich ab 12 Flaschen frei Haus.

Der Captain betont, dass weder er noch seine Maate an dem Verkauf der angeführten Weine auch nur einen Cent verdienen. Auch gibt der Captain nur Hinweise und keine Bestpreisgarantie oder Ähnliches.

Empfohlen werden außerdem auch diese deutschen Weine und diese Weinschnäppchen.



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Kommentare 25

Kommentare

Master at Arms muffelig

Hallo,

eine ganz pfiffige Auswahl. Ich werde zwar trotzdem keinen wertvollen Kellerplatz durch Gutsrieslinge belegen. Aber ich bin ja auch nichtdie Zielgruppe ;-)

Bei "Name de Weinguts als Marke für den Gutswein" hätte ich eher an Robert Weil gedacht. Den FH-Riesling findet man seltener. Kann mich auch nicht dran erinnern, dass der in den 90ern jemanden vom Hocker gerissen hat. Sei's drum.

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Felix Eschenauer

Weil ist natürlich ein sehr gutes Beispiel! Ob FH-Gutsriesling damals top war, ist eigentlich nicht interessant. An der Mosel war er jedenfalls einer der ersten Weine nach diesem Modell.

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Sanders

Weil macht das clever, weil das Gut mit seinem trockenen Guts-Riesling als eines der einzigen auch im Ausland ziemlich präsent ist, insbesondere auf Restaurant-Karten. Den Wein finde ich jedoch immer so was von gähnend langweilig, aber großartig was falsch machen kann man damit in größerer Runde auch nicht. Eigentlich ist er für die gähnende Langeweile aber auch zu teuer. Aber das ist wahrscheinlich der Preis für die konsistent jedenfalls akzeptable Qualität und den Markennamen.

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Felix Eschenauer

Vollste Zustimmung! Es sollte auch heißen, Weil ist ein gutes Beispiel für die Etablierung des Markenkonzepts und ein denkbar schlechtes, was die Qualität der Basisweine angeht. Langweilig ist da eine freundliche Umschreibung.

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Sanders

Guter Artikel. Jedes Jahr einer der besten Werte ist auch der Kallstadter Riesling (Kabinett Trocken) von Koehler-Ruprecht oder zählt der nicht als Gutswein?

Grundsätzlich finde ich diese neue Aufteilung, die viele deutsche Weingüter anwenden, ganz übersichtlich: 1. Gutsweine, 2. "einfache" Lagenweine, 3. Große Gewächse oder "Premium"-Lagenweine. Etwas verwirrend sind dann zwar die Zwischenweine aus besonderen Parzellen oder alten Reben oder was auch immer, ist aber auch egal.

Was mich mal interessieren würde, ist, welche der bekannten Güter ihren Gutsriesling eigentlich aus zugekauften Trauben machen?

Was mich außerdem interessiert, ist, wie so die Erfahrungen bei dem Vergleich der Gutsweine mit den "einfachen" Lagenweinen sind? Ich fand bei einigen Weingütern, dass bei den "einfachen "Lagenweinen die Qualität oft gar nicht so viel besser ist als bei den Gutsweinen.

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Felix Eschenauer

Die Weine von Koehler-Ruprecht schwanken zu sehr in der Qualität, als dass ich sie guten Gewissens empfehlen könnte. Ich mag des Stil, hatte aber auch schon viele, sehr, sehr schwierige Flaschen. Kallstadter Kabinett ist jedenfalls eher eine Dorflage. Ich weiss gar nicht, ob Philippi einen Gutsriesling macht. Zur Frage nach dem Zukauf: die oben empfohlenen Weine stammen alle aus eigenem Lesegut. K-P Keller kauft für den einfachen Riesling trocken zu, der fällt mir spontan ein.
Lagenwein vs. Gutswein: Das wird einzig die Zeit weisen. Man wird sicher bemüht sein, die Spanne zwischen Gutsweinen und Lagenweinen zu vergrößern.

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Sabine

"Kallstadter Kabinett" ist meines Wissens nach gar keine Lage. Lagen sind beispielsweise Saumagen oder Steinacker oder Kreidkeller. Kallstadt ist ein Dorf richtig. Deshalb wird es wohl überhaupt nur "Dorflagen" in Kallstadt geben.

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Thoma Golenia (via facebook)

Lange Namen? Ja, ich zitiere da mal Loriot: "Oberföhringer Vogelspinne" oder auch der 75er "Klöbener Krötenfuhl"l und der 74er "Femer Jungferertchen".

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Dieter

Grundsätzlich ist erkennbar, ob der Wein aus zugekauften Trauben erzeugt worden ist. Dann steht nämlich "Abfüller" auf dem Etikett. Bei eigenen Trauben heißt es "Gutsabfüllung".

Meinem oberflächlichen Eindruck nach lese ich meistens "Abfüller"!

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frohnau

Kleiner Preis-Hinweis zu Schönleber (dessen Guts-Riesling 2009 mir genau so und also gut schmeckt wie in dem Artikel geschildert und sich damit wohltuend abhebt von "Visitenkarten" diverser VdP-Grössen, die ihre Funktion, neugierig zu machen auf höherwertige/-preisige Erzeugnisse des Winzers, mitnichten erfüllen): Ab Weingut 7,20 EUR (und damit merklich günstiger als bei den bekannten Händlern; mir scheint die Tendenz der letzten Jahre - Preis beim Händler=Weingutspreis - übrigens deutlich rückläufig) .

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Master at Arms konstruktiv

Die Idee hinter dem Namen "Win Win" könnte auch endlich mal auf den Dr. Loosen Gutsriesling angewendet werden. Dann würden die ausländischen Kunden vor mancher Enttäuschung bewahrt bleiben. ;-)

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Sanders

Haha, Loose Loose Blauschiefer...

Irgendetwas hält mich übrigens ab, die Basisrieslinge mit Fantasienamen zu kaufen: Ein Wein mit dem Namen "Win Win" oder "Heart to Haart" oder "Butterfly" kann noch so gut sein, den will ich trotzdem nicht wegen des bescheuerten Namens.

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Master at Arms

he! Nichts gegen Zilliken, schlimmes Etikett, guter Wein!

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Sanders

Da bin ich ganz zuversichtlich, dass der richtig gut ist, auch wenn ich ihn noch nicht probiert hab. Der Name ist trotzdem echt bescheuert und passt eigentlich so gar nicht zu einem eher traditionsbewussten Winzer wie Zilliken.

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Weinschlumpf

Der Gutsriesling von Emrich Schönleber ist schon eine Bank! Gefällt mir besser als das 2008er GG aus dem Halenberg. Gibts für 7,90€ auch bei behringerundsohn.de

Man munkelt, dass im Win-Win auch einige deklassierte Fässer verschiedener GG-Lagen zu finden sind. Ein toller Wein.

Der Gutsriesling von Mosbacher ist eigentlich auch immer ziemlich lecker (ok, bis auf 2006)

Nix gegen die Meinung des Maat, aber müsste im obigen Text nicht auch und gerade Keller bei den Top-Produzenten im trockenen Bereich genannt werden? Beim Berlin Riesling Cup 2010 hat der immerhin den ersten und insgesamt 4 der ersten 10 Plätze belegt.

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Felix Eschenauer

Keller ist sehr gut, gewiss, Wittmann und Schönleber gefallen mir aber meistens besser. Ausserdem reifen sie für meinen Geschmack schöner. Berlin Riesling Cup? Das tausendste Ranking, dass nur für die Teilnehmer relevant ist.

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Der Captain (unterwegs)

Berlin Riesling-Cup: Hier teilt der Captain nicht die Meinung seines Maats. Was auch nicht seine Pflicht ist. Wie auch umgekehrt..

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Stephan Lappas

Finde ich auch! Der Gutsriesling vom Keller ist wirklich großartig und kostet unter 7€ ab Hof. Aber man kann natürlich auch nicht jeden nennen ;-)

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Felix Eschenauer

Wer genannt wurde, wurde aus gutem Grund genannt. Wer nicht genannt wurde, ist deshalb nicht schlecht.

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frohnau

Dass das Weingut Keller hier nicht genannt wurde, ist mir sympathisch - der 2009er etwa ist sicherlich ein gut gemachter Wein, der jedermann anzusprechen vermag (läuft richtig gut im Gastronomie-Bereich einer Institution, für die ich Weine auszuwählen habe). Nur fehlt mir einmal mehr Reiz, Spannung, Spiel, Überraschendes - Keller halte ich für sehr konservativ, Vater ging und Sohn gingen/gehen auf Nummer Sicher; da wird nichts dem Zufall überlassen. Die Weine vermögen also Respekt abzunötigen, Freude machen sie mir keine.

@Sanders: Die genannten Kunstnamen-Weine haben auf mich so bemüht gewirkt wie ihre Namen - da hast Du nichts verpasst (Master at Arms: Hältst Du wirklich den "Butterfly" für ein Zilliken-Meisterstück?)

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Sanders

Bzgl. dem Keller Gutsriesling muss ich zustimmen. Da er so hochgelobt wird, hab ich mal 2 Flaschen vom 09er gekauft und neulich eine aufgezogen. Der ist nicht übel, aber auch nicht wirklich toll, insbesondere im Vergleich zu anderen Gutsrieslingen (z.B. die hier genannten Schloss Lieser und Emrich-Schönleber, aber auch Willi Schaefer (nicht jedermanns Geschmack wahrscheinlich) oder Wittmann). Vor allem fand ich ihn wahnsinnig flach in der Mitte und auch am Schluss. Da fehlt der letzte Kick und v.a. die Ausgewogenheit. Der Keller Riesling hält nicht, was er im ersten Eindruck verspricht.

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mendez

Na da hat der Captain die Kombüse wieder vollgekriegt. Chapeau.

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Master at Arms

@ Frohnau: Der "Butterfly" ist sicher kein Meisterstück, soll und kann er zu dem Preis aber auch gar nicht sein. Er ist aber ein netter Wein, der saartypisch ist und sich gut trinken lässt.

Ich bin aber Freund der Zilliken Spät- und Auslesen. Das Gut ist für mich DAS Top-Gut der Saar.

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Charlie besonnen

Die einfachen Lagen- oder Dorfweine sind oft nicht besser als die Gutsweine weil sie:
1. eher auf Typizität (terroir) aus sind denn auf Wohlgeschmack
2. (wenn trocken) aus der Tradition des "Kabinett trocken" kommen. Der durfte ruhig etwas dünn oder unreif sein.

Das mit den Preisen ist eigenartig. Einige Winzer meinen, dass sie mit dem Gutswein die Spitzenweine quersubventionieren. Aber vielleicht sagen sie mir das nur damit ich die teuren Spitzen kaufe.

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Gast

Einer meiner Favoriten ist 2009 der Riesling von St. Urbanshof. Man muss sich beherrschen, die Pulle nicht in ein Weizenglas zu kippen und runterzustürzen. Noch ein Name aus der Kalauer-Küche (aber ebenfalls ein anständiger Wein): Der "Eins,Zwei,Dry" von Leitz.

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