Malerisch am Ufer der Alz (dem Abfluss des Chiemsees) liegt die Camba Bavaria. Nicht die größte, aber sicher eine der spannendsten Brauereien Deutschlands - nein, in ganz Europa. Markus Lohner, Biersommelier, Braumeister und Gründer der BrauKon (einer Firma, die mittelständische Brauereien aufbaut) hat mit der Camba Bavaria seine Versuchsbrauerei weiter entwickelt. Zuerst zu einer höchst respektablen kleinen Bier-Edelschmiede, die ständig rund 20 meist ausgefallene Bierstile einbraut und jüngst auch zu einer Brauereigaststätte.
Die Weiterentwicklung der Bierkultur ist Lohner und seinem Team ein Herzensanliegen, zurzeit ist er gerade in den USA, wo er einst als Braumeister tätig war. Von dort bezieht er auch gebrauchte Whiskyfässer, genauer gesagt: Bourbon Barrels. Vier seiner exquisiten Biere legt er zur Nachreifung in solche Gebinde.
Feine Whiskeynoten im Bier
Nicht nur die Amerikaner lieben, was auf diese Weise entsteht. Das Ergebnis ist auch schlicht phänomenal. Die schon vor der Holzfasslagerung exzellenten Biere nehmen durch die Nachreifung im Bourbon Barrel feine Noten der vorher dort eingelagerten Whiskeys an. Es entsteht ein aufregender Dialog zwischen den feinen Brauspezialitäten und dem Duft des getränkten Eichenholzes.
Der Camba Bavaria Doppelbock „Mastrobator" ist das Grundbier für diese höchst außergewöhnlichen Bierspezialitäten. Er wird mit rein untergäriger Bierhefe vergoren, die Hauptgärung erfolgt im offenen Gärbottich.
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Genauso stolz wie seine Winzerkollegen: Brauer und Biersommelier Markus Lohner (Fotos: cambabavaria.de) 





Bier ist immer gut.