01.03.11 WEINE 14 Einem Freund senden

Pinot pur - ein breiter Verkostungssieger

Will siiee wat fjutscha will bring?Will siiee wat fjutscha will bring?

Freinsheim, ein kleiner Ort in der Pfalz, mausert sich in den letzten Jahren zu einem Eldorado für Liebhaber deutscher Rotweine. Hier drücken einige Betriebe richtig aufs Tempo, allen voran das Weingut Rings, das ja schon häufiger Thema beim Captain war. Neben Rings trat im Herbst 2011 das Weingut Krebs aus dem Schatten der Provinz und belegte mit seinem 2007er Pinot gleich den ersten Platz beim Spätburgunder-Preis 2010. Der 2008er, den ich heute trinke, hat das Zeug dem 2007er in gleicher Größe nachzufolgen. Obwohl 2008 ein kompliziertes Weinjahr war.

Der junge Jürgen Krebs stammt aus einem der vielen Weingüter Deutschlands, die nie aufgefallen wären, wenn der Junior nicht daran gedacht hätte, alles anders zu machen. Jürgen Krebs hatte es zudem leicht, weil auch sein Vater kein Feind der önologischen Moderne ist.

Ein Weingut auf dem Weg nach oben

Das Weingut Krebs hat eine mittlere Größe, viele Rebsorten, die irgendwann mal Mode waren, ein Gästehaus, Sekt, Schnaps und Säfte. Und ganz sicher Stammkunden, die man stets zufrieden stellen will. Das alles sichert Einkommen und Wohlstand, trägt aber auch dazu bei, von einer breiten Öffentlichkeit nicht weiter wahrgenommen zu werden. Und kann ein Problem werden, wenn die Weinqualität weiter derart steigen wird, wie sich das jetzt schon abzeichnet.

Jürgen Krebs lernte bei den besten Winzern, zum Beispiel bei den beiden großen Pfälzer Rotweinspezialisten Kuhn und Knipser, die seinen Stil nachhaltig geprägt haben. Philipp Kuhn vielleicht etwas nachhaltiger.

Nur echt mit der Krebsschere

Krebs 2008er Spätburgunder mit dem markanten Etikett (der knallroten Krebsschere) stammt aus der Lage Musikantenbuckel. Keine Toplage, jedenfalls ist sie zu groß, um je eine zu werden. Der Teil, aus dem Krebs bester Pinot stammt, scheint allerdings richtig gut zu liegen. Die etwa 17 Jahre alten Reben stehen auf einer nicht flurbereinigten Parzelle mit lehmigem Sandboden. Nach einer kräftigenden Maischegärung lagerte der Wein für etwa 18 Monate in neuen Barriques.

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Kommentare 14

Kommentare

Der Doc verwirrt...

Archivartikel? Ist denn die Mauer schon gefallen?

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Sakrata Familiga auch verwirrt

vormittags schon am Alkohol? Von was reden sie?

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Felix Eschenauer

Ich komme nicht mit und bitte um Erläuterung.

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Peter grummelig

Einen Wein vorzustellen und zu empfehlen, der nicht mehr verfügbar ist .................ist dämlich!

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Felix Eschenauer

Als ich den Artikel verfasst habe, gab es den Wein noch im Handel. Sie können sich aber darauf verlassen, dass der 09er auch fein wird. Danke auch für die Beleidigung, wirklich sehr freundlich.

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Peter

Herr Eschenauer,
ich habe nicht sie persönlich beleidigt. Ich habe Ihre Empfehlung als dämlich bezeichnet. Das ist ein Unterschied.

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Der Doc

Ich hätte es nicht so hart formuliert, aber:

1. Der Sieg ist lange her. Das Thema wurde ausführlich behandelt - also ist der Artikel ein heftiger Nachzügler ohne Mehrinformation bei fehlender Neuentwicklung (der 2009er ist ja nun auch noch nicht zu haben).
2. Der Wein ist ja nun schon einige Zeit nicht mehr im Handel. Wenn man vor der Veröffentlichung nun merkt, dass es den Wein nicht mehr gibt (kann ja passieren), dann sollte man den Artikel nicht so bringen. Gemerkt hat man es ja....

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Felix Eschenauer

Mit dieser Argumentation dürfte hier kein Wein mehr besprochen werden, der bereits in den einschlägigen Magazinen, auf blogs und in den Weinguides empfohlen wurde.
Sieger war übrigens der 07er und nicht der hier vorgestellte 08er.
Außerdem ist das kein Rundum-Wohlfühl-Wickel-Angebot. Möglich, dass es den Wein noch irgendwo gibt. Einfach mal suchen und nicht meckern.

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Der Doc verärgert

Ich bin nun wirklich höflich geblieben und habe nicht gemeckert. Die Kritik kann man annehmen, oder lassen. Und wenn hier geschrieben wird, dass der Wein ausverkauft ist, dann verlass ich mich da drauf! Wenn Sie nicht wissen, ob er noch zu haben ist, dann schreiben Sie das auch so, zumindest das kann man doch erwarten.

Ich will kein Rundum-Wohlfühl-Wickel-Angebot. Ich nutze hier nur die Möglichkeit, meinen Kommentar abzugeben. Wenn Sie sich weigern, verständlich angebrachte Kritik anzunehmen, bitte.

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Der Doc ...und noch was

Sie schreiben hier "Verkostungssieger" in die Überschrift, und haben Ihn gar nicht verkostet? Auch sehr interessant...

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Der Doc

tatsächlich, steht ja im ersten Absatz. Tja. Da habe ich mich wohl von der Headline fehlleiten lassen... das ist wohl journalistische Technik ;)

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Der Captain (auswärts)

ich habe veranlasst, dass die Kritik erscheint, denn man kann nie wissen, wo der Wein noch im Handel auftaucht. Und dann gibt es den Wein auch auf einigen Weinkarten, was eine Veröffentlichung dieser Kritik rechtfertigt..

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Der Doc

Ich hätte es nicht so hart formuliert, aber:

1. Der Sieg ist lange her. Das Thema wurde ausführlich behandelt - also ist der Artikel ein heftiger Nachzügler ohne Mehrinformation bei fehlender Neuentwicklung (der 2009er ist ja nun auch noch nicht zu haben).
2. Der Wein ist ja nun schon einige Zeit nicht mehr im Handel. Wenn man vor der Veröffentlichung nun merkt, dass es den Wein nicht mehr gibt (kann ja passieren), dann sollte man den Artikel nicht so bringen. Gemerkt hat man es ja....

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charlie

Wenn das hier nur eine Kaufempfehlung wäre, könnte man die Kritik stehen lasse. Aber wir haben hier eines der wenigen Beispiele echter Weinkritik.

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