UPDATE: 1.3. 00h03: Der Captain gratuliert den acht Matrosen, die alle vier Fragen richtig beantwortet haben. Ziehung ist morgen, Verlautbarung Mittwoch. Gute Nacht.
Später Morgen am Schiff. Die Köpfe dröhnen. Berlin ist Partyhauptstadt und die Mannschaft seit Tagen in Sauflaune. Der Captain löffelt ein Biojoghurt zum Aspirin, der erste Offizier trinkt ein Pilsner, um sich auf Spiegel zu bringen.
Erster: Oh Gott, tut das weh!
Captain: Es waren die Cocktails, nicht der Wein.
Erster: Tatschler 2006, drei vorletzte Flaschen.
Captain: Ich weiß, ich muss wieder eine Bestellung aufgeben.
Erster: Du musst heute vor allem die letzte Frage stellen, die Leute warten. Und viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr.
Captain: Ich weiß. Es sind ja leider nicht mehr so viele übrig.
Erster: Das liegt an den schweren Fragen.
Captain: Die Fragen erfordern ein wenig Kombinationsgabe. Aber im Februar hat es viele rausgeworfen, von welchen ich dachte, dass sie bis zum Finale durchkommen.
Erster: Wie viele sind über?
Captain: Ich wage es gar nicht zu sagen. Zwölf.
Erster: Zwölf von?
Captain: Zwölf von Einhundertfünfundvierzig.
Erster: Das ist tatsächlich wenig.
Captain: Ja. Und ich muss über das Quiz generell nachdenken. Lasse ich die Fragen, wie sie sind, dann verlieren viele das Interesse mitzuspielen, weil sie nach der zweiten Runde raus sind. Mache ich die Fragen leichter, beschädige ich den Ruf des Schiffes.
Erster: Kann man den Ruf des Schiffes überhaupt noch beschädigen?
Captain: Fresse halten und zuhören! Jetzt kommt die vierte Frage. Sie ist - hoffe ich - etwas leichter zu lösen.
Erster: Also...?
Also: Thomas Jefferson gilt als erster und berühmtester Sammler von Bordeaux-Weinen. Jefferson, der die amerikanische Unabhängigkeitserklärung größtenteils alleine verfasst hat, war in den Vorwehen der Französischen Revolution Botschafter der bereits unabhängigen Amerikas (die Amerikas) in Paris. In dieser Zeit ist er auch in das Bordeaux (und was wenige wissen: auch in den Piemont) gefahren und hat sich dort die nahmhaften Güter angesehen. Als er 1789 nach Washington zurückkehrte, brachte er tausende Flaschen der besten Weine mit auf sein Gut Monticello. Diese Weine gelten heute noch als Versteigerungsware, die Echtheit der Flaschen ist jedoch in Zweifel gezogen worden.
Die Frage lautet: Von welchem anderen amerikanischen Politiker und Diplomaten ist Jefferson vor seiner Reise nach Frankreich auf die Weine des Bordeaux hingewiesen worden? Dieser Diplomat verbrachte Jahre vorher eine Zeit lang in Paris und über seinen Aufenthalt wurde ein berühmtes Buch verfasst. In diesem Bucht findet sich der Hinweis auf den Hinweis.
Erster: Meine Güte, das klingt aber wieder schwer.
Captain: Ist es nicht. Ehrlich. Aber nun noch die Warnhinweise:
Ich muss wie immer erwähnen, dass es sich hier nur um die vierte von vier Fragen handelt, dass also in diesem Durchgang keine weitere Frage folgt. Alle Einsendungen müssen an folgende Mailadresse gesandt werden: info@captaincork.com. Die große Facebook-Gemeinde des Captain kann auch an die private Mail des Captain senden. Richtige Antworten, die hier unten öffentlich eingestellt werden, sind ungültig und werden sofort gelöscht. Einsendeschluss für alle vier Fragen ist Sonntag, der 28te Februar 2010, 23h59. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 Jahren.
Die Ziehung erfolgt morgen früh, mit der Veröffentlichung des Gewinners und seines Gewinns müssen sich die Kandidaten bis Mittwoch gedulden, denn morgen ist der Winzer des Monats März an der Reihe, Dienstags folgt der Wein der Woche.







Was hat der Mann uns angetan? Leere Brieftaschen 



Tolle Frage. Hier steht keine Antwort aber der ganze Krimi rund um den Weindealer Hardy Rodenstock, der mit Jeffersons Weinen reich geworden sein soll: http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/entkorkt-der-grosse-wein...