Markus Altenburger kennt der Captain schon länger. Und Markus Altenburger macht Weine, die immer ein bisschen anders sind. Und die macht Altenburger ohne Anstrengung, er keltert nicht in dem Bewusstsein, der ganzen Welt seine Andersartigkeit vorführen zu müssen (wie der andere Blaufränkischwinzer, der... na ja, lassen wir das).
Erstmal das für alle Besucher deutscher Zunge, welche diese grenzüberschreitende Seite lesen: Freunderlwirtschaft = Kungelei oder Küngel.
Markus Altenburger hat Gerhard Retter eine Flasche seines 2006er Blaufränkisch gegeben, ein außergewöhnlich andersartiger Wein, weil er beide Welten vereint. Einerseits ist er konformistisch und fügt sich der neuen Autochtonie. Andererseits verzichtet er nicht auf eine inzwischen fast provokante Modernität, bekennt sich somit aber inzwischen wieder zur experimentell agierenden Reaktion. Altenburger will die Grenzen verwischen und in keine Schublade. Das ist gut so.
Den Wein hat er gemeinsam mit Erich Scheiblhofer (im Film falsch geschrieben, der Captain bittet um Nachsicht) fabriziert, einem Weinmacher, der eine neue und radikal ehrliche Populärwinzerschaft anstrebt. Beide also interessante Charaktere. Seit dem Jahrgang 2007 (der jetzt den 2006er nachfolgt), macht Altenburger den "Jois" im Alleingang.
Die Details soll Gerhard Retter erzählen, es ist seine Bühne. Den Wein gibt es für 26,30 Euro bei Weinart (für Deutschland und Österreich).
Dazu hört der Captain die fantastische deutsche Band Get well Soon mit der kleirikalen Nummer "A Voice in the Louvre". Und das enststeht in einem Schlafzimmer in Mannheim. Unglaublich.
Der Captain empfiehlt außerdem auch noch andere Weine aus Österreich. Oder möchten die Matrosen lieber mehr über die Weine der Woche erfahren?













Jaja, Mannheim ist sowieso im allgemeinen unglaublich...und der Wein klingt auch sehr interessant! Aber das Video ist ja wohl kaum diese Woche aufgenommen, das lag doch schon in Schatzkästlein bereit, oder?