10.04.10 RESTAURANTS 21 Einem Freund senden

Der müde Bauch von Wien

In Wien ist der Luxus wohl abgenagt...In Wien ist der Luxus wohl abgenagt...

Wenn das berühmte Wiener Restaurant „Meinl am Graben" zusperrt (so geschehen am 1. April), schaltet sich sogar die wichtige österreichische Nachrichtensendung „Zeit im Bild 2" ein. Dann ist wirklich Krise angesagt. Manager und Wirtschaftsleute, so die These der Sendungsmacher, würden derzeit die Nobellokale meiden und lieber tiefstapeln. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen.

Ein prominenter Generaldirektor beklagte sich unlängst bei „Steirereck"-Patron Heinz Reitbauer senior (er leitete lange das wichtigste Restaurant der Stadt), es sehe in Zeiten wie diesen sogar blöd aus, die ländliche Dependance des Steierecks auf dem steirischen Berg Pogusch zu frequentieren. Reitbauer folglich: „Es ist einfach gerade nicht schick, in Spitzenrestaurants gesehen zu werden."

Aber liegt es wirklich nur an den Spesenessern, dass die Wiener Top-Gastronomie sich in den vergangenen 15 Monaten grundlegend verändert hat? „Das Turm" - im Konkurs; „Palais Coburg" - nach dem Abgang von Christian Petz geschlossen; „Mörwald im Ambassador" - geschlossen; „Korso" - zum Touristenlokal herabgestuft, in dem heute das viergängige Menü so viel kostet wie 2008 der Huchen mit Karottenelixier, nämlich 38 Euro.

Der Niedergang der Wiener Spitzengastronomie wurde vom Weggang des Guide Michelin beschleunigt

Nein, auch dort, wo sich die Bosse selbst in besseren Zeiten nicht tummeln, herrscht Lähmung. An der Tur des vor Kurzem mit einem Bib Gourmand des Michelin-Hauptstadtfuhrers ausgezeichneten „M-Art" nahe der Börse prangt ein Schild: „Zu vermieten". Siegfried Kröpfl, Direktor der Gastronomiebetriebe des Tiergartens Schönbrunn, sperrte vergangene Woche sein ambitioniertes Abendrestaurant „Erzherzog Johann Stube" zu. „Wir haben nicht die nötige Frequenz erreicht", sagt er. „Manchmal 30 Gäste, dann nur zwei - das war leider zu wenig."

An ausbleibenden Geschäftsessern allein liegt die Wiener Gastro-Flaute seiner Ansicht nach jedenfalls nicht. Wien sei eben weder Tokio noch New York, bedauert der Ex-„Imperial"-Küchenchef Kröpfl und wagt sogar die Behauptung, dass es eine absolute Wiener Top-Gastronomie - außer dem Steirereck - in ein paar Jahren nicht mehr geben wird. "Ich glaube, dass noch einige Häuser downgraden oder zusperren werden".

Und damit meint der kulinarische Zoodirektor durchaus auch die Gastronomie in den Hotels. Ob Joachim Gradwohl (Ex-Koch im "Meinl am Graben") tatsächlich im neuen Shangri-La-Hotel kochen wird, ist entgegen ersten Meldungen nicht bestätigt. Und was der Elsässer Drei-Sterne-Entrepreneur Antoine Westermann im Sofitel am Donaukanal von wem auch immer kochen lassen wird, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Leicht, sagt Kröpfl, werde es nicht werden: „Die Zeiten, in denen ein Hotelbetrieb ein Luxus-Restaurant querfinanzieren konnte, sind vorbei. Ich wünsche Westermann alles Gute, aber ich bezweifle, dass französische Hochküche in Wien funktioniert."

Die Müdigkeit nach vielen, vielen Gängen

Das Essen selbst sei, beschleunigt vom mittlerweile internationalen Preisniveau in den besseren Häusern, nicht mehr das Hauptinteresse der Wiener. Reitbauer: „Ich stelle eine gewisse Müdigkeit fest, derart viele Gänge hintereinander zu konsumieren. Man wird ständig aus dem Gespräch gerissen, fragt sich nach dem achten Gang, was denn eigentlich der zweite war und erinnert sich am nächsten Tag nur noch an das Dessert. Ein einziges solches Essen im Jahr reicht vielen.“

Das Argument Reitbauers findet auch in den einschlägigen Foren Bestätigung. Immer seltener posten Feinschmecker ihre Erlebnisse in Top-Restaurants. Auf dem Feinschmecker-Portal speising.net, einer der wichtigsten Plattformen der Gourmet-Szene, fand der letzte Eintrag über das gerade aufgewertete Restaurant „Novelli“ im August 2006 statt. Über „Steirereck“ und „Meinl am Graben" wurde zuletzt im Oktober 2009 gepostet.

Die Beisln boomen, die Marktstände auch

En vogue hingegen ist, was sich in den guten Beisln (Kneipen) entwickelt. Das tut der Belebung der Stadt zwar gut tut, hat aber mit einer Weiterentwicklung der österreichischen Kuche nur wenig zu schaffen.

Genau daran mangelt es Wien derzeit, unabhängig von der Krise. Gerade der Gourmet-Boom zu Beginn des 21. Jahrhunderts, findet Ex-Gastronom Kröpfl, habe die damals noch junge Köchegeneration viel zu rasch zu Stars gemacht: „Es fehlt der solide Nachwuchs. Wenn diese Leute mit unregelmäßigen Arbeitszeiten konfrontiert sind, fehlt ihnen die Power, und sie schmeißen schnell das Handtuch.“

Auch Heinz Reitbauer senior kennt „keinen 21-Jährigen, der nicht unglaublich kreativ ist, so dass man ihn bremsen muss. Aber das Basiskönnen ist oft mangelhaft“. Die Stadt, sagt er, „braucht eine Neuerfindung der großen Wiener Küche, eine gemeinsame, generationenübergreifende Kraftanstrengung von 25- und 50-Jährigen. Was derzeit gekocht wird, ist nicht bleibend. Das sind kreative Strohfeuer oder Modegerichte. Wenn der Gourmandisen-Luxuslieferant Rungis-Express in der Stadt liefern war, schaut danach jede Speisekarte wie gleichgeschalten aus.“



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Kommentare 21

Kommentare

Thomas Draschan (via facebook)

ch glaube das liegt daran dass dieses gourmet essen total pseudo ist und niemand das braucht. ein normales gutes schnitzel oder gulasch ist doch huntermal besser als hühnchen an avocadoschaum mit spitzen von unreifen tannennadeln aus hinterstoder als sirup mit calvadosessenz. die preise dazu: ein witz! lächerlich überzogen. ich hab noch nie was anständiges in so einem haubending bekommen. die mit saucen betropften zu großen und ansonsten leeren teller... total öde.

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syl

die kettenreaktion: die produzenten hochqualitativer lebensmittel verlieren mit den wegbrechenden top-restaurants ihre kunden und müssen selbst ums überleben fürchten. die - wenn auch gehobenen - wirtshäuser können deren preise oft nicht an die gäste weitergeben. wenn wir diese produzenten verlieren, schleudert uns das um viele jahre zurück.

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Florian Holzer (via facebook)

oh nein, thomas draschan. das meinst du nicht ernst, gell? weil dann wären wir ganz schnell bei: "moderne kunst, was soll das sein, das gekleckse. da malt ja mein vierjähriger sohn besser". oder bei: "jazz? für mich ist das urwaldmusik von die neger" ... und wieso so hochstapeln, schnitzel, gulasch. eine ordentliche portion krautfleckerl ist doch hundertmal besser als so ein schnitzel oder gulasch, ach was, ein stück trocken brot ist doch tausendmal besser als eine portion krautfleckerl. und klares hochquellwasser ist ohnehin der sinne wahrste freude, alles andere dekadent, teuer und bourgeois ...!

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Thomas Draschan (via facebook)

@florian: 99 % der zeitgenössischen kunst sind völlig verblödeter schwachsinn. jeff koons ist doch für idioten. parvenues die glauben dass alles was deppert und teuerist kunst ist. krautfleckerl können NIE mit italiensciher pasta mithalten und sind wirkliche hausmeisterkost. jazz ist das größte. also sind sämtliche solcher fragen nur differenziert zu beantworten. aber der verblendungsfaktor in der gastronomie und kunst ist in etwa gleich hoch.

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Florian Holzer (via facebook)

genau die differenziertheit hab ich in deinem post doch ein klein wenig vermisst: fängt bei "dieses gourmet-essen" an und hört mit dem bezaubernden, und auch nach 25 jahren nicht abgestumpften klischee der großen, leeren teller auf. wundert mich, dass du good old "gefüllten schnittlauch" oder die nachtigallenzungen nicht vorgebracht hast, die kommen in diesem zusammenhang doch sonst immer.

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Thomas Draschen (via facebook)

ok, florian: ein vorbild an differenziertheit war mein post echt nicht :-))) der verlinkte artikel eher schon. hab den ja mit interesse gelesen. ist ja auch sehr kritisch. meine wirklichen geschmackserlebnisse hatte ich überwiegend in italien wo ich sachen gegessen habe die waren wie drogen, man war high danach.

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Karl Kraft (via facebook)

der markt reguliert sich nun mal selbst :-)

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Helmut Knall ...traurig.

Vorweg: warum müssen des Captains Landratten im Trockendock eigentlich immer piefgonische Ausdrücke in die Artikel der Maats einfügen? "wenig zu schaffen haben" ist auch nicht feines hochdeutsch, dann könnte man auch die herzigen Austriazismen stehen lassen.

Dass es im Moment aber nicht nur in Wien ein Problem gibt, sollte vielleicht auch erwähnt werden, nur geht's hier schneller, aber auch in den Kochtempeln anderer Länder schaut's traurig aus. (Letztens im Margaux 4 Personen).

Leider ist auch das Ärgernis der ziemlich identen Karten kein Wienerisches. Die depperten Venusmuscheln kann ich nicht mehr sehen, weder als Carpaccio (was sowieso Schwachsinn ist, weil das nun mal Rind sein müsste), noch als Tatar oder gebraten. Die immer gleich gedämpften Reh- oder Lammteile aus dem Konvektomaten genauso.

Angeblich hätte mal irgendwer vom Michelin gesagt, dass diese Dinge Grundbedingung für einen Stern seien. Nun liebe Köche: Das ist eine Ente. Glaubt es nicht und haut sie in die Pfanne.

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5Terre bedauert

Wien hat & hatte nicht die Fülle an Gourmet-Tempel wie andere Städte und Regionen, da ist`s gleich mal finster, wenn ein paar wegbrechen. Die Lage in anderen europäischen Städten und Regionen ist nicht viel besser (z.B. Zürich & Unterland). In Spanien oder Frankreich ist die Top-Restaurant-Dichte viel höher ... aber auch hier gibt es ein sehr aktuelles prominentes Beispiel ...
Der Jammer ist, dass sich das durch alle Branchen zieht, alles muss billig-und-noch-billiger-gemacht/geliefert werden ...

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Erster Offizier

Bitte um Nennung des aktuellen und prominenten Beispiels. Danke.

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weinfidél erstaunt

hey, ist doch gar nicht so kompliziert... Die meisten (noch meinenden) Tops kochen längst am Zeitgeist vorbei. Bin fast sicher, dass ein Plachutta (hab ich's richtig geschrieben?) kaum Probleme haben wird! Und wenn die anderen paar nicht begreifen (wollen), um was es heute gehen könnte, kann ich auch nicht helfen!

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Helmut Knall ...noch trauriger.

Uijegerl, jetzt wirds gefährlich. Denn zuerst muss man zwischen Superkoch Plachutta dem Älteren und Ottakringer-Masenauspeisungs-Manager Plachutta dem jüngeren unterscheiden.

Dennwas man heutzutage in der Wollzeile in Ottakring oder in Hietzing (im neueren Lokal) aus den Sytemgastro-Grossküchen des Juniors bekommt, ist bestenfalls dazu geeignet den Zentimeter I-MDXII Konkurrenz im abzocken von Leuten, die glauben, dass grosse Brote billig sind, Parole zu bieten. Mit ordentlichem Essen hat das absolut nichts zu tun.

Und der Rindfleisch-Schmäh hat sich auch längst totgelaufen. Da fahr ich lieber zum Renner nach Nussdorf.

Nein, sei mir ned bös, schau mal an einem normalen Tag, was in der Filiale Heiligenstadt los ist. Einzig Vater Plachutta hat sein Outlet halbwegs im Griff, wenn man nicht eine Dame mithat, die kein Fleisch mag und sich eine Forelle bestellt, die dann zuerst noch halb gefrroren und dann Mikrowellen heiss daherkommt.

Plachutta hat leider !!! mit Top-Gastronomie gar nix mehr zu tun.

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weinfidél entspannt

Lieber Knalli, Du weißt doch selbst gut genug, dass das brotlose Künstlerdasein keine Perspektive hat (Stichwort Wirtschaftlichkeit). Grundsätzlich will ich zwar selber nix mit Convenience zu tun haben, werde aber todsicher auch immer wieder "erwischt"...
Aber, persönlich ziehe ich klare Konzepte schon deshalb vor, als ich dann nach Lust u. Laune gourmetwandeln kann. Und ab und zu, glaub es oder nicht, habe ich sogar extrem Lust auf den "Rindfleisch-Schmäh" (Interpretation offen und auch nur u.a.)

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Captain

Jaja, Bla-Bla.. Dieses Ranking ist das dümmste weltweit..

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Hertha Ragotzi

Da oben stimmt in fast allem irgendwas aber ich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, daß eines der Hauptprobleme der Wiener Gourmetlandschaft der Wiener an sich ist.

Und zwar geht das so:

Eröffnet ein neuer (anhalten - jetzt kommt das argh!-Wort) Gourmet-Tempel überrennen ihn zuallererst die B- bis K-Promis, mit Heinzl und Konsorten im Schlepptau und müllen das, vielleicht noch Ambitioniertes und Kreatives bietende Lokal mit sich selbst zu. Da wird aber auf jeden Fall die Jakobsmuschel im geschäumten Mangosafterl erwartet ('...im Ikarus habens da aber auch noch so lila Blumerl drübergestreut! Das war ursüß!'), irgendein Kaviar, wurscht, den kann man auch einem halbtoten Steckerlfisch aus dem Bauch gewürgt haben, der Schampus muß rosa sein, und das Dessert irgendwie halt mit viel ChiChi und flüssiger Kochschokolade die rausquillt wenn man mit dem Philippe-Starck-Löfferl reinfummelt.

Und während dieser Hochzeit bekommt man als Mensch der dort gut essen will ('...der Corti muß ja hier schiere Mund-und-Magen-Orgasmen gehabt haben!'), und dem der Heinzl dabei sicher nicht die Kamera in den Rachen schieben wird, auf keinen Fall einen Tisch. Oder einen am Dienstag in zwei Monaten von dreiviertel neun bis viertel elf. Und in diesen zwei Monaten haben die meisten Jungen Wilden ihre Lektion gelernt und fragen sich: 'Wozu soll ich mit der Kocherei herumscheissen, wenn ich die Speisekarte vom Nachbarn kopieren und derweil schon den Steamer anwerfen kann? Die Leut fressen eh alles wenn eine Kamera daneben oder halb Wien vorm Fenster steht und auch rein will.'

Am Nebentisch räkelt sich dann der Patrone wie eine alte Puffmutter um den letzten Promi, der aber nur mehr seine Urstrumpftante billig zum Essen ausführen wollt (wenn einen der Wirt kennt, kann man sich ganz gut mit 6 Grüßen aus der Küche durchschlagen, den Brotkorb und die Almgeissenbutter dreimal leer fressen, muß der Tant nur eine Nachspeis bestellen und der verzweifelte Wirt holt ohnehin die letzten guten Tröpferl aus dem Keller um sich in erster Linie selbst in den Konkurs zu saufen)

Tja, und da sitzt man dann, denkt an den Corti, der da offensichtlich in einem anderen Lokal, in einer anderen Stadt oder auf Drogen gewesen sein muß, sagt "na. da gemma nimmer her." und ärgert sich, daß das keiner merken wird, weil sie am nächsten Tag in der Früh den Kuckuck auf den Steamer picken und die Fenster zunageln.

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Mister Spuck ... so froh

Fantastisch. Wenn man 12 Jahre die Welthauptstadt der Niedertracht bewohnt hat, weiß man: Dem ist nichts hinzuzufügen. Bitte hier weiter was hineinschreiben!

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tina3110 danke für diese bewertung

wunderbar wunderbar wunderbar. äußerst gut beobachtet. sie gehen wohl auch auf keine vernissagen mehr ;-)

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Helmut O. Knall ...entzückt.

Danke für dieses Kleinod aus Wiener Charme.

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Joachim verdutzt

Es wäre gut, wenn man sich in Wien wieder um Wiener Küche kümmern würde. Mittlerweile gibt es ja kaum ein Restaurant oder Wirtshaus, wo man eine ordentliche Nudelsuppe kriegt!

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