Hoch oben im Norden Österreichs ist es im Winter dunkel und kalt. Was bleibt den Menschen, als sich aneinander zu kuscheln? So haben sich auch Marion Ebner und Manfred Ebenauer gefunden, über ihre ähnlichen Namen gescherzt und das Kaminfeuer angezündet, das auch ein Feuer der Herzen entfachte.
Nun, ein bisschen älter, haben sie sich in ihrem kleinen, aber feinen Weingut der Herstellung exzellenter Weine verschrieben, eine Neuinterpreation traditioneller Kelterungen der Region gesucht, eine Region, die durch den Klimawandel zunehmend bevorzugt wirkt. Noch vor zwanzig Jahren waren die Weine hier nur mäßig interessant.
Der Grüne Veltliner Alte Reben 2008 ist so eine Neuinterpreation. Der Jahrgang war schwer, die Kellerarbeit wichtig. So ist der Saft im Holz gelandet (und nicht im Stahl), auch im kleinen, gebrauchten Barrique, und hat dort eine Dichte und Komplexität bekommen, die man in diesem Jahrgang anderswo suchen muss. Ein totaler Bringer.
Ideal zu Geflügel am Weihnachtsabend. Oder zum traditionellen Karpfen. Und zum Einlagern, denn dieser Veltliner verspricht eine interessante Entwicklung.
Grüner Veltliner Alte Reben 2008 vom Weingut Ebner-Ebenauer für € 18,00 bei Burg-Weine
Mehr über Ebner-Ebenauer hier. Und hier bei Havel & Petz
Zur Information: CaptainCork ist kein Partner von Burg-Weine und verdient an keiner hier verkauften Flasche.
Der Captain rät außerdem dazu, einmal einen Blick auf die anderen Weine der Woche zu werfen. Oder möchten die Matrosen lieber noch mehr über österreichische Weine erfahren?














sehr animierend. wär's nicht mittag, würd ich in den keller eilen.
sag, wer ist das bestaussehende paar? pichler-krutzler?