19.10.09 WEINE 24 Einem Freund senden

Blaufränkisch gegen Lemberger

Das Autochthone kommt in Mode, mit ihm auch der Blaufränkische (Österreich) oder Lemberger (Deutschland) - für den Captain eine einzigartige Sorte, die vor allem in Verschnitten ein idealer Partner von Cabernet, Zweigelt oder Merlot sein kann.

In unserem Ländermatch Deutschland-Österreich trinken wir aber nur reinsortige Blaufränkische und lassen uns von ihrer Frucht und Würze einlullen. Dem Captain scheint es zudem, als wäre der Blaufränkische eine Sorte, die sich weniger vom Terroir beeinflussen lässt, als etwa Merlot oder Syrah. Aber er hört hier gerne Widerspruch, falls dieser Eindruck Humbug sein sollte.

Gerhard Retter vom Restaurant Fischerklause in Lütjensee, ein beratender Partner des Captain, hat mit einem kleinen Team wesentliche Blaufränkische aus Österreich (vor allem Burgenland) mit Lembergern aus Deutschland (vor allem Württemberg) und einigen Piraten aus anderen Ländern (USA, Slowenien und Ungarn) verkostet.

Das Ergebnis war überraschend. Im ersten Teil der Berichterstattung erklärt uns Retter, was die Überraschung war. Morgen erfahren Sie die genauen Details der Verkostung. Und auch alles über unsere Weine der Woche, die aus dieser Verkostung hervorgegangen sind.



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Kommentare 24

Kommentare

matthias cremer

hochberc
soll wohl hochberg heißen

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mendez

Nö heisst so, googeln hilft

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Helmut Knall ...mineralwassrig

Lieber Captain, dein Eindruck zum Terroir stimmt nur, wenn die BF's - wie leider viel zu häufig - zu konzentriert, zu toasted oder sowieso mit bis 15% CS und/oder ME verschnitten sind. ECHTE BF's zeigen unglaubliche mineralische Unterschiede, koste einmal den MORIC vom Velich aus den verschiedenen Lagen (oder meinen KnallRot ;-))
Ich behaupte jedenfalls, dass man z.B. den Unterschied zwischen Horitschon und Deutschkreutz deutlich spüren kann.

@Matthias: Nein, der heisst wirklich so.

LG Knalli
www.wine-times.com

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Der Captain

Jetzt wird es mal Zeit für eine gemeinsame Flasche KnallRot und eine von den meinen..

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Helmut Knall ...trocken

Ok. Wann? Wien, Berlin oder beim Gerhard?

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Der Captain

Beim Gerhard werde ich früher sein, als Du. Eventuell das nächste Mal in Wien, so Mitte November. Alles weitere über fb oder Mail.

lg

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Mister Spuck ... verärgert

Macht doch bitte Eure Weintechtelmechtel woanders aus als in diesem öffentlichen Forum. Das nervt.

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Statuskrah Reserve

Ach kommt, jetzt lasst doch ein paar Nebengeräusche zu.

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ardbeg

Bin auch sehr dafür, diese ganz private Korrespondenz auf andere Kanäle zu verlegen. Es ist einfach lästig, sich durch eure Terminkalender lesen zu müssen.
btw Rege abermals ein allgemeines Forum für Weinfragen, eure Terminabsprachen, allgemeine Anregungen, Event-Hinweise usw. an. Manches bleibt ungesagt, weil es nicht ins Thema der Tagespostille passt.

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ardbeg

Ja, obacht mit unfundierten Korrekturen, sonst wird der erste Offizier wieder zum Klabautermann...
Retter ist Königsklasse!

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Helmut Knall ...bissl zynisch

...und jedes andere Jahr ausser 2005 gewinnen wir sowieso (wie ja der Gsellmann 2006 bewiesen hat). Und zwar auch mit unbekannten Winzern. ;-)

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Gerhard Retter Vorfreudigst...

@Knalli,

freue mich auf die nächstejährige Verkostung bei uns am Lütjensee unter Teilnahme Deiner Wenigkeit!
Termin wird noch gesucht! Sag gibts in Österreich noch unbekannte Winzer???
Gerhard

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Helmut Knall ...freudig

Aber gerne. Wollte dich eh schon mal fragen, ob wir nicht ein Menü mit Buchpräsentation und den Siegerweinen bei dir machen sollten. War in München recht gut...

Termin für Verkostung next year bitte so bald wie geht.

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pivu nicht überrascht

2005 war natürlich denkbar unglücklich, MORIC z.B. find' ich aus dem Jahr schwierig, wie auch viele G'schichten vom Neusiedlersee. Hattet ihr auch Zalwander dabei?

Um's gewinnen oder verlieren geht's doch gar nicht, freuen wir uns doch, dass man endlich auch in D den Lemberger als fast gleichberechtigte Rebsorte zum omnipräsenten Spätburgunder entdeckt hat. Ist ja bei uns auch nicht so lange her, als man glaubte, ein großer Wein müsse nach Bordeaux schmecken.

Im kleinen hab' ich auch schon über einige Blaufränker aus Baden berichtet: http://pivu.wordpress.com/2009/02/08/blaufrankisch-made-in-germany/

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Der Captain

Zalwander war nicht dabei, alles weitere morgen. Und richtig: Moric war schwierig...

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Der Captain

Komme gerade beim Schreiben drauf, dass es doch nicht so viele Weine aus 2005 waren (bei den Österreichern), mehr noch aus 2006. Was ja dann eigentlich eher noch enttäuschender ist. Aber gleich mehr.

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Reblaus nord Nachdenklich

Wie auch immer die Weine nun waren, stellt sich die Frage wen 05 eben nicht das Rotweinjahr war in A wieso werden dann die Kultweine überhaupt in solchen "kleineren Jahren" hergestellt und kommen obendrein zum selben Preis auf den Markt?

Ist das nicht kontraproduktiv der eigenen Marke "Kultwein" gegenüber?
Ist da einfach der Druck des Marktes zu hoch?
Muß es jedes Jahr einen "Erstwein" geben?
Sind wir Weinliebhaber so gierig?

Klar werden diese Weine auch in solchen Jahren die besten Weine des Jahrgangs stellen aber ist damit dem Anspruch an diese Weine genüge getan?

Gut man muß sagen Bordeaux war da auch nicht immer ein Vorbild viele Weine aus kleinen Jahrgängen haben dem Anspruch des Hauses aus dem sie stammen bei weitem nicht entsprochen ganz zu schweigen von der Kohle die dafür hinzulegen war!
Aber gut letztendlich entscheidet der Winzer, dieser muß allerdings dann auch mit dem Echo auf diese Weine leben!

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Helmut Knall nicht zynisch

uijegerl, das kam ja völlig falsch an.

Nein - 2005 war kein schlechtes Jahr! Es war im Mittelburgenland eigentlich recht gut und die Blaufränker wurden recht elegant und feingliedrig. Nur wer auf die dicken, fetten überholzten Dingenser steht, ist in dem Jahrgang falsch.

In der oberen Hälfte des Neusiedlersees, rund um Gols, sieht die Sache schon anders aus, denn dort kamen in zwei Tagen Ende August/Anfang September 100-150mm Regen runter, da kamen manche Winzer ins schleudern, aber das war eher beim Zweigelt.

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Matthias Dathan (via facebook)

Das Ganze gabs auch schon mal mit Zweigelt: 5 deutsche gegen 20 Ösis; Gewinner: Jürgen Ellwanger aus Württemberg!

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Jill Mercedes leicht wartegeschleift

Randgedanken einer Dilettantin (vorgestern)

Es wäre durchaus wunderbar, wenn unbedarfte Querinteressierte vor der Zusammenfassung über den Ausgang eines Wettstreites, erst einmal etwas über die Nominierten erfahren könnte...oder besser noch: 'Alles' nennenswerte!

Hat wer schon einmal das sagenhafte Glück, einen so charismatischen Gelehrten in der Materie verzückt vor Augen zu haben (was soll ich sagen... die Mischung aus jungem Nixon und dem vorchristlichen Gibson mit einem shot de Niro ist nicht nur in der Stilistik einfach hinreißend...), dann hört die Dame nur allzu gerne aufmerksam auch länger zu.

Bitte wohlwollend in Erwägung zu ziehen: Kandidatenprofile, Begründung für die Vorauswahl..(wie bei jedem ordentlichen Fight) und ich bitte höchst unbescheiden um sämtliche verfügbaren Adjektive und Assosiationen...schon wegen der Glücksgefühle und der Lernfähigkeit.

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Der Captain

Nixon-Gibson-De Niro: das wird Retter aber freuen (und es stimmt ja). Was für eine Karriere.

Zu den Nominierten: In der Nachbetrachtung ist jeweils auf die Hompage der Kandidaten gelinkt worden: das sollte ein wenig helfen. Es gab wohl zwei Auswahlkriterien (ohne hier Gerhard Retter vorgreifen zu wollen):

1.) Die Reputation und Erfahrung der Winzer bei dieser Traube.

2.) Die Verfügbarkeit der Weine und die Bereitschaft der Winzer, sich einem solchen Wettbewerb zu stellen (nicht jeder will das).

Das mit den Kandidatenprofilen werden wir das nächste Mal berücksichtigen, es ist ein richtiger Einwand. Da kann man mehr erzählen, als hier getan wurde.

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Jill Mercedes froh gefragt zu haben

Punkt zwei der Auswahlkriterien hat mich überrascht. Wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, daß die Winzer zuvor gefragt, respektive eingeladen werden, wirklich interessant... danke

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pivu

Umso mehr würd's mich wundern, dass Roland Velich, der ja bekanntermaßen Weinführer und "Wettbewerbe" (zurecht) meidet, hier sein OK gegeben hätte bei gleichzeitiger "Spende" einer Flasche MORIC AR. Das war sicher eine Flasche aus eigenem Bestand, gebt es zu.

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mendez

Die Winzer, die da glauben sakrosankt zu sein, die nerven ordentlich. Und die Parker Punkte nimmt Velich ja ohne dagegen zu protestieren. Also wird er sich dem Vergleich schon stellen können. Er kommt ja gut weg bei.

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